First look on put.io
11. März 2010 | Tags: Beta, put.io, Rapidshare, Sharing, Torrent | Keine Kommentare
put.io tritt mit dem Anspruch an, dass Sharing von Mediendateien im Netz zu verändern. Der Dienst wirbt damit, Dateien von verschiedenen Orten zu ziehen und diese komfortabel zur Verfügung zu stellen. Dafür stehen jedem Beta-Tester 50 GB Speicherplatz und 150 GB Traffic zur Verfügung. put.io berechnet aber nur Traffic beim streamen von Inhalten an den User, der Download von Inhalten auf die Plattform wird nicht berechnet. In der finalen Version wird der Dienst ausschließlich auf ein Bezahlmodell setzen, kostenlos oder auf Fremium-Basis wird es nichts geben.
put.io bietet verschiedene Möglichkeiten, um seinem Speicherplatz neue Dateien hinzuzufügen. Neben dem Upload von der heimischen Festplatte werden auch Direktlinks, Torrents oder Rapidshare-Archive unterstützt. Torrents werden geseedet bis ein Verhältnis 1:1 erreicht ist, Rapidshare-Archive werden direkt entpackt, wobei put.io auch mit passwortgeschützten Archiven umgehen kann
Gruppenzwang Deluxe im Social Network Stayblue
10. März 2010 | Tags: Social Networks, Stayblue | 2 Kommentare
Die Krankenkasse “BKK DER PARTNER” eröffnet im Social Network Stayblue eine Gruppe (Login nötig). Wer dort eintritt, bekommt folgende Nachricht:
Du bist jetzt Mitglied der Gruppe bkk-straight. Als Dankeschön wurden dir gratis 3 Monate Premiumaccount gutgeschrieben!
Einen Hinweis darauf gibt es vor der Anmeldung nicht. Eigentlich eine nette Sache, da man sonst für diese Premium-Mitgliedschaft zahlen müsste. Was leider vorab nicht kommuniziert wird: Man bleibt für die drei Monate der Premium-Mitgliedschaft auch zwangsweise Mitglied in der Gruppe der Krankenkasse. Beim Abmeldeversuch gibt es folgenden Hinweis:
Du kannst diese Gruppe nicht verlassen da du zu Beginn 3 Monate Gratis-Premiumaccount bekommen hast. Diese 3 Monate musst du nun abwarten.
Mir ist gerade nicht ganz klar, was der Gruppengründer/-betreiber für einen Vorteil davon haben könnte, Mitglieder zwangsweise in der Gruppe zu halten, bzw. ob man als Mitglied eventuell irgendwelche Nachrichten von der Gruppe erhält. Die Vorgehensweise finde ich auf jeden Fall mehr als gewöhnungsbedürftig. Eigentlich sollte ein Gruppenbetreiber in einem Social Network anders überzeugen können, als durch “Zuckerbrot und Peitsche”…
Was haltet ihr von so einer Art der Bindung von Nutzern sozialer Netzwerke?
Ein Junge von der Straße klaut auch Buttons
9. März 2010 | Tags: Creative Commons, VZ-Netzwerke | 2 Kommentare
Tilo Hensel hat vor einiger Zeit ein paar schöne Community Icons unter Creative Commons veröffentlicht. Gerade eben habe ich die Icons auf dem Edelprofil von Sido im VZ-Netzwerk entdeckt – leider ohne den CC-Hinweis.

Schon traurig, wenn die Musikindustrie sich sonst die Augen ausheult wegen den wirklich ganz schlimm existenzgefährdenden Raubkopien und dann selber den kleinen Mann abzieht, der seine Arbeit ausdrücklich nur mit Quellen-/Lizenzhinweis und nichtkommerziell freigegeben hat.
Kürzt Du mir den Feed, mach ich Dir die Hölle heiß
7. März 2010 | Tags: Blogosphäre | 2 Kommentare
der Webarchitekt hat sich seine Gedanken zu der Diskussion um gekürzte Feeds bei Basic Thinking gemacht. Erst wollte ich nur einen Kommentar bei ihm hinterlassen, der sich dann aber als lang genug für einen eigenen Beitrag herausgestellt hat
Bei privaten Blogs, bzw. solchen, die keine Werbung schalten und offensichtlich keine Not mit der Finanzierung haben, lege ich Wert auf den ungekürzten Feed. Dort sehe ich einfach keine Notwendigkeit, mich extra auf die Webseite locken zu lassen.
Wenn mir Content gefällt und von mir komplett im Google Reader aufgesogen wird, empfehle ich ihn auch entsprechend weiter. Davon profitiert die Gruppe der Blogger die ich oben angesprochen habe auf jeden Fall mehr, als wenn ich auf die Webseite komme und eventuell mal einen Link von Adsense klicke. (weiterlesen…)
“Audio umschreiben” und “Untertitel übersetzen” bei YouTube
7. März 2010 | Tags: Beta, YouTube | Keine Kommentare
YouTube hat ganz still die neuen Funktionen “Audio umschreiben” und “Untertitel übersetzen” aktiviert. Über die Schaltfläche “CC” kann man jetzt mit Hilfe von Google-Technologie einen Untertitel zum Video erkennen und einblenden lassen. Obwohl das ganze noch im Beta-Stadium ist, funktioniert es schon ziemlich gut.
Enttäuschend ist hingegen wieder einmal die Übersetzungsqualität von Google. Wer mit “Untertitel übersetzen” in seiner Sprache mitlesen möchte, wird schwer enttäuscht sein. Wie in meinem Beispielvideo oben zu erkennen, ist die Übersetzungsfunktion von Google schlicht unbrauchbar. Wer sich schon einmal mit den Übersetzungen von Google gequält hat, kennt das Problem bereits und weiß, dass dies nicht am Beta-Stadium der YouTube-Integration von “Untertitel übersetzen” liegt.


