Parkrocker
Social Media-Junkie, Geek und Blogger
Social Media-Junkie, Geek und Blogger
16. Aug
Ich hatte ja neulich schon darüber geschrieben, dass ich es schade finde, wenn Betreiber von Facebook-Pages wie z.B. simyo gefühlt immer mehr bei Nutzerproblemen auch allgemeiner Art auf den Mail-Support des Unternehmens verweisen. Damit nimmt man nicht nur die Dynamik aus der Community, man verpasst auch die Chance, anderen Usern mit gleichen Problemen einen direkten und schnellen Lösungsansatz an die Hand zu geben. Ein schöner Beleg für dieses immer mehr um sich greifende Verhalten ist meiner Meinung nach folgende Konversation eines Kunden mit NetzClub:

Am Verlauf fallen mir gleich mehrere Kritikpunkte auf. Ich finde es zuallererst ziemlich ungünstig, den Kunden auf Kontaktmöglichkeiten zu verweisen und dann nur auf die FAQ zu verlinken. Das der Kunde sich von dem Betreuer der Facebook-Fanpage etwas mehr erwartet hat, wird deutlich, als dieser fragt, mit wem er es überhaupt zu tun hat. Offensichtlich hat er bei der NetzClub-Page auf Facebook schon einen etwas direkteren Kontakt zum Unternehmen/Support erwartet, als ihm geboten wird.
Richtig ärgerlich wird es aber, als das Community Management sich nicht nur als völlig vom Support abgekoppelte Abteilung outet, sondern sich auch noch ungeschickt aus der Frage winden will.
Da ist also ein Kunde mit einem eher abstrakten und allgemeinen Problem und man beantwortet seine Frage nicht, weil man a) nicht im Support sitzt und b) der Support meist aufgrund individueller Fragen eher auf die telefonische Lösung verweisen würde.
Leute, da ist jemand, dem ihr schnell und unkompliziert helfen könntet!
Richtig schade, dass hier gleich mehrmals die Möglichkeit vergeben wird, bei diesem und anderen Kunden zu punkten. Von der Fragestellung, warum man überhaupt einigermaßen eine Facebook-Page betreibt statt nur telefonischen Support zu bieten mal ganz abgesehen…
16. Aug
Im Rahmen der aktuellen Debatte um die Auspixelung von Häusern bei Google Street View Deutschland, bin ich auf die Aktion von Jens Best gestoßen. Der engagierte Berliner will sich nicht damit abfinden, dass in Deutschland die Straße allen außer Google gehören soll. Mit seiner Initiative “Panoramafreiheit – “Resthäuser” Fotografieren” sammelt er Unterstützer, die nach dem Start von Street View in Deutschland die ausgepixelten Häuser abfotografieren und geotaggen wollen, um diese dann unter Creative Commoms zu veröffentlichen.
Dabei beruft sich Jens Best unter anderem auf § 59 UrhG:
(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.
Ich habe mich auch gleich mal in die Liste eingetragen und werde dann nach dem Start von Street View in Osnabrück fleißig die hier ausgepixelten Häuser fotografieren – verbieten kann es mir bei der aktuellen Rechtslage ja niemand…
02. Aug

Ich habe hier seit einiger Zeit das Samsung Wave S8500 in Benutzung. Um die Möglichkeiten dieses Gerätes voll ausnutzen zu können, braucht es natürlich einen mobilen Internetzugang. Da gibt es mittlerweile diverse Möglichkeiten, die jeweils in Volumen und/oder Geschwindigkeit gedrosselt werden. Das kann man bei einigen Anbietern recht früh nach 200 MB verbrauchtem Volumen mit einer Geschwindigkeitsdrosselung auf GPRS haben oder direkt Anbieter mit ausreichend Volumen wie simyo nutzen. Mehr >
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