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Piratenpartei nutzte angeblich Telefone auf Kosten der Steuerzahler
Laut einem Zeitungsbericht telefoniert die Piratenpartei auf Kosten der Steuerzahler. Die Piratenpartei soll für ihren Wahlkampf einen Telefonanschluss des Bundestages nutzen, wie heute auf Golem zu lesen war.
Auf der aktuellen Webseite mit Pressekontakten der Piratenpartei findet sich kein solcher Hinweis mehr:
Sehr wohl aber noch in den Google-Ergebnissen und im Google-Cache:
Wer wissen möchte wozu die dort genannte Nummer gehört, kann auch einfach mal die 030 / 227 0 anrufen und landet dann in der Telefonzentrale des Bundestages.
Der Sprecher der Piraten nennt die Vorwürfe Unfug und gibt an, dass er nur ehrenamtlich als Sprecher tätig ist. Abgesehen davon das ich dies nicht überprüfen kann, hinterlässt die ganze Sache einen faden Beigeschmack.
Immerhin ist die Nummer im Bundestag als offizieller Kontakt angegeben (gewesen) und besonders im Vorfeld der Wahl dürfte der Aufwand für den Pressesprecher nicht unerheblich gewesen sein…




vor 10 Monaten
Dass die Piraten auch diesen kleinen Skandal als “totalen Unfug” bezeichnen spricht für sich. So etwas hätte sich eine andere Partei mal erlauben sollen…
Was ich auch nicht gänzlich unspannend finde, ist die Tatsache, dass sich die Pressestelle der Piraten im Büro von Tauss befindet und der “Bundespressekoordinator” der Mitarbeiter von Tauss ist.
Das ist schon praktisch, wenn man als Beschuldigter in einem Strafverfahren die Öffentlichkeitsarbeit seiner Unterstützer (Piratenpartei) unmittelbar selbst in die Hand nimmt. Jedenfalls weiß man nun dank des Artikels der RP, wie die Unterstützung organisatorisch abläuft.