Social Media-Junkie, Geek und Blogger
Beiträge getaggt mit VZ-Netzwerke
“Facebook? Brauch ich nicht…”
06. Mai
…das hört man ganz oft von Leuten, die seit Jahren den VZ-Netzwerken anhängen und sich mit Händen und Füßen gegen einen Umzug zu Facebook sträuben. Wieso ist das eigentlich so? Ich kann mir kaum vorstellen, was am VZ reizvoll sei soll, wenn man einmal den derben Funktionsumfang von Facebook selber erlebt hat. Okay, VZ hat jetzt die Möglichkeit geschaffen, Bilder, Videos und dergleichen an die Pinnwand zu posten und unterstützt Smilies in privatnachrichten (Woooow -.-) – als Facebook-Fan kann man darüber aber sicher nur müde lächeln. Überhaupt: Die Pinnwand im VZ ist ein seltsames Gebilde, dass seit Anbeginn mehr wie die Gästebücher aus dem Web 1.0 wirkt, als ein Ort zum Austausch. Ganz anders da Facebook, wo man die eigene Pinnwand aktiv nutzt und Kommunikation direkt am Eintrag in den Kommentaren stattfinden kann.
Also was hält User hartnäckig fest in einem Netzwerk, dass meiner Ansicht nach Jahre hinter dem technischen Stand ist, in dem man aufgrund mangelhafter Einstellungsmöglichkeiten jedem Kontakt gleich sein komplettes Profil offenbaren muss und das so altbacken wirkt wie Opis Strickpullover?
Ich kann es mir echt nur mit Faulheit vor einem Umzug oder der Angst, einen Teil seiner Kontakten zu verlieren, erklären. Vielleicht fehlt dem einen oder anderen aber einfach auch nur der persönliche Einblick in die faszinierenden Möglichkeiten von Facebook und dann wäre ganz schnell Schluß mit den VZ-Lobgesängen. Eigentlich eine gute Idee, Facebook-Verweigerern kurzfristig mal einen Probeaccount als Überraschung einzurichten…
Ein Junge von der Straße klaut auch Buttons
09. Mrz
Tilo Hensel hat vor einiger Zeit ein paar schöne Community Icons unter Creative Commons veröffentlicht. Gerade eben habe ich die Icons auf dem Edelprofil von Sido im VZ-Netzwerk entdeckt – leider ohne den CC-Hinweis.

Schon traurig, wenn die Musikindustrie sich sonst die Augen ausheult wegen den wirklich ganz schlimm existenzgefährdenden Raubkopien und dann selber den kleinen Mann abzieht, der seine Arbeit ausdrücklich nur mit Quellen-/Lizenzhinweis und nichtkommerziell freigegeben hat.
VZ-Netzwerke startet OpenSocial-Aktivitäten
07. Dez
Ab heute haben die 15,7 Millionen VZ-Mitglieder die Möglichkeit, sich in ihrem Netzwerk mit Apps auszutoben. VZ-Netzwerke hat offiziell seine OpenSocial-Aktivitäten gestartet. Anfänglich stehen den Usern unter anderem folgende Anwendungen zur Verfügung:
- Brain Buddies (wooga, Social-Game)
- FunCards (Plinga Online-Game)
- MIKESTAR (Online-Karaoke)
- Pizza.de (Lieferdienste-Portal)
- Spendino (Fundraising-Werkzeug)
- spickmich (Lehrerbewertungsplattform)
- steereo (Musikportal)
- stern.de – Bilder des Tages
- Turtle Squad (Plinga, Online-Game)
Interessant ist das Prinzip der Visitenkarten, mit dem Nutzer für jede Anwendung gesonderte Identitäten festlegen können und so einen gewissen Schutz iher persönlichen Daten genießen sollen.
Im zweiten Quartal 2010 will VZ-Netzwerke die Apps noch mit einem eigenen Bezahlsystem ausstatten. Die Entwicklung des Projekts wird sicher interessant zu beobachten sein, ich persönlich würde VZ-Netzwerke allerdings meine Zahlungsdaten in absolut keiner Form anvertrauen und bestimmt auch kein Nutzer vom geplanten “studiVZ Connect” werden.
Selbstmord: Chatprotokolle bringen SchülerVZ-Betreiber in Erklärungsnot
07. Nov
Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel vorab berichtet, soll die Firma VZnet mit dem mutmaßlichen Datendieb über eine Rückgabe der Datensätze verhandelt haben. Der Technikchef der VZ-Netze soll dem 20-jährigen dabei aus Eigeninitiative Geld angeboten haben, wenn die Sache dann nicht publik würde. Es dürfte wohl das Geheimnis der direkt Betiligten bleiben, wie sich die Sache nach Bekanntwerden der Vorfälle entwickelt hat.
Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Tagen auch Theorien die Runde machen werden, dass VZnet dem jungen Mann eine Erpressung in die Schuhe schieben wollte, nachdem die Datenlecks öffentlich wurden und ihn damit indirekt in den Selbstmord getrieben hat.
Aber wie gesagt: Sind ja alles nur Mutmaßungen und der VZ-Geschäftsführer bleibt sowieso bei seiner bisherigen Darstellung.
Wer mehr dazu lesen will, dem empfehle ich den Artikel bei kress.de
Update
Hier der direkte Link zur Vorabmeldung von Spiegel.de
Der Selbstmord eines jungen Mannes und die Mär von einem Datenklau…
04. Nov
…unter diesem Titel veröffentlichte der Anwalt des mutmaßlichen VZ-Erpressers eine Pressemitteilung:
Seit zwei Wochen berichten die Medien über einen angeblichen Datenklau auf den Plattformen „SchülerVZ“, „MeinVZ“ und „StudiVZ“. Danach soll ein 20-jähriger Mann über zwei Millionen Daten aus Profilen der Nutzer herunter geladen und so „Datenklau“ begangen haben.
Als Strafverteidiger dieses jungen Mannes (hier „Daniel“ genannt), der am letzten Samstag in der Untersuchungshaft Selbstmord begangen hat, sehe ich mich veranlasst, der offensichtlich auf einer unzureichenden Quelle basierenden, sachlich falschen und unvollständigen Berichterstattung entgegenzutreten.


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