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Wen interessiert denn das Geschwätz von gestern…

Man sagt Politikern ja nach, dass sie sich ungern an ihr Geschwätz von gestern erinnern und das sie dieses oft auch nicht interessiert. Super interessantes Beispiel dafür ist Heike Elste, die anscheinend für den Bund Osnabrücker Bürger bei der Kommunalwahl 2016 in den Stadtrat einziehen will.

Unter einen Artikel zu einem Spendenaufruf für Flüchtlinge schrieb Heike Elste am 2. September 2015 folgenden Kommentar:

[…] Ich weiss das mega viele Menschen, die selber kaum etwas haben, gegeben haben, was sie konnten. Das Limit ist da bereits weit über die Grenzen überschritten. Bei manchen Dingen fehlt mir dann auch langsam ein wenig das Verständnis. Zb Prepaid Karten…..aha….sie haben bereits offenes wlan, darüber kann man auch wunderbar skypen und co. Und auch bei aller Liebe und gutem Willen, an unsere Armen wird gar nicht mehr gedacht. […]

Quelle

Screenshot:

Heike Elste - Bund Osnabrücker Bürger - Flüchtlinge

Heute hat sich Heike zur AfD in Osnabrück geäußert und daraus hat sich folgender Dialog auf Facebook ergeben:

Heike:

Und, können wir feiern, das Osnabrück AFD frei bleibt?

Jens:

Wieso das jetzt? Du bist doch selber der Ansicht, dass an unsere eigenen Armen zu wenig gedacht wird. Du siehst das Limit für Spenden bereits überschritten und hast für die Forderungen der Flüchtlinge kein Verständnis.
Also ganz so weit weg von der AfD sehe ich Dich nun nicht…

Tatsächlich gebe ich hier fast wörtlich wieder, was die Kandidatin des Bund Osnabrücker Bürger wenige Monate zuvor selber ins Internet geschrieben hat. Im folgenden Verlauf wurde ich dann als Lügner hingestellt – von einem anderen Kandidaten des BOB sogar als AfD-Wähler bezeichnet:

Bund Osnabrücker Bürger - Kommunalwahl 2016

Bund Osnabrücker Bürger - Kommunalwahl 2016

Quelle

Interessant, welche „guten Tugenden“ etablierter Parteien die Kandidaten bereits im Vorfeld der Kommunalwahl 2016 in Osnabrück pflegen…

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Bund Osnabrücker Bürger spendiert eine Runde Pils…

…bzw. die Kandidatin Heike Elste.

Der Bund Osnabrücker Bürger tritt zur Kommunalwahl 2016 in Osnabrück an und die Kandidaten brauchen je 30 Unterschriften in ihrem Bereich, um zur Wahl zugelassen zu werden. Eigentlich eine Größenordnung, die man stemmen können sollte.

Sollte…

Die Kandidatin Heike Elste aus Osnabrück hat aber scheinbar keine Lust, durch ein paar wenige eigene Ansprachen die eigenen Unterstützerunterschriften zu besorgen und bietet lieber „ne runde pils“ an, damit andere das für sie erledigen. Bestimmt beste Voraussetzungen für eine exponierte Aufgabe im Sinne der Wähler dieser Stadt, wenn es an dem Punkt schon scheitern sollte.

Bund Osnabrücker Bürger - Heike Elste

Quelle

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