PHP-Code in HTML-Dateien

Manchmal ist es nötig, innerhalb der HTML-Dateien eines bereits angelegten, komplexen Internetauftritts PHP-Code auszuführen.
Wer sich hierbei ewige Frickeleien mit Dateinamen usw. sparen will, speichert im Root-Verzeichnis eine .htaccess-Datei mit folgendem Inhalt:
AddType application/x-httpd-php .html
Danach führt der Server auch PHP-Code in HTML-Dateien aus.

Sprachumleitung mit JavaScript

Je nach Sprache der Besucher, leitet folgendes JavaScript diese auf die jeweils passende Seite weiter.
Dazu werden im Script die Sprachkürzel und die dazu passenden Seiten in einem Array hinterlegt. Eine Liste mit allen Sprachcodes findet sich hier: ISO 639: 2-letter codes


<script>
<!--
var Codes=new Array("de", "en", "fr", "default");
var Sites=new Array("index.php", "en.php", "fr.php", "index.php");

var Info = navigator.language? navigator.language : navigator.userLanguage;
var Defaultsite = 1;

function Redirect(Target)
{
    if (window.location.replace)
    {
	window.location.replace(Target);
    }
    else
    {
	window.location=Target;
    }
}

for(i = 0; i < Codes.length-1; i++)
{
    if(Info.substr(0,2) == Codes[i])
    {
        Redirect(Sites[i]);
        Defaultsite = 0;
        break;
    }
}

if(Defaultsite)
{
    Redirect(Sites[Codes.length-1]);
}

//-->
</script>

PHP 4 – End of Life

Nutzer von PHP 4 sollten nun schleunigst zu PHP 5 wechseln.
Am 07.08. erschien das letzte Release PHP 4.4.9

The PHP development team would like to announce the immediate availability of PHP 4.4.9. It continues to improve the security and the stability of the 4.4 branch and all users are strongly encouraged to upgrade to it as soon as possible. This release wraps up all the outstanding patches for the PHP 4.4 series, and is therefore the last PHP 4.4 release.

Link: PHP 4.4.9 released

Google startet Insights for Search

Am heutigen Mittwoch hat Google sein Angebot Google Trends mit einem neuen Dienst erweitert. Mit „Google Insights for Search“ lässt sich nun zum Beispiel ermitteln, welche Begriffe in bestimmten Zeiträumen an verschiedenen Orten der Welt am meisten nachgeschlagen wurden.
Das Ergebnis der Analyse wird wahlweise auch auf geographischen Karten dargestellt.
Der Dienst richtet sich Werbetreibende, Vermarkter und „normale Internet-Nutzer“, die sich für aktuelle Trends interessieren, teilte Google mit.
Link: Google Insights for Search

US-Grenzbeamte dürfen elektronische Geräte beschlagnahmen

Es hat mich nicht wirklich erstaunt, dass kürzlich eine Richtlinie aufgetaucht ist, nach der die US-Grenzbehörden die Beschlagnahme von Laptops, PDA’s, Handys, usw. für legal erklären.
Reisende in die USA müssen also damit rechnen, dass der Grenzbeamte mal kurz einen Blick in alle mitgeführten Geräte wirft.
Sollte er dabei auf eine ihm unbekannte Sprache und/oder verschlüsselte Daten treffen, so darf er das Gerät bis auf weiteres beschlagnahmen. Die beschlagnahmten Gegenstände erhält der Reisende „in angemessener Zeit“ wieder.
Um Verschlüsselungen zu knacken ist überdies die Weitergabe von Daten an private Unternehmen zulässig.
Die Richtlinien finden sich hier:
Richtlinie der US Customs and Border Protection (CBP)
Richtlinie der US Immigration and Customs Enforcement (ICE)

Gute Reise…

Nachtrag:
Bei US-Reisen in Zukunft am besten völlig leere Geräte bei sich führen und die Daten bei Bedarf aus der Heimat über eine gesicherte Verbindung holen. ;)

Haben Tauschbörsennutzer bald ihre Ruhe?

Wie unter anderem auf Golem zu vernehmen war, beabsichtigen viele Staatsanwaltschaften nicht mehr, sich als Handlanger der Rechteinhaber zu betätigen.
Zukünftig wird es wohl keine Hausdurchsuchungen mehr wegen dem Download von ein paar Filmen oder MP3’s geben. Die Verfahren wurden in der Regel sowieso wegen Geringfügigkeit eingestellt und dienten lediglich dazu, dem Rechteinhaber eine zivilrechtliche Abmahnung zu ermöglichen.
Absolut begrüßenswerte Entscheidung…

Windows Mojave

Verständlicherweise macht man sich im Hause Microsoft mittlerweile wohl Sorgen über den „Erfolg“ von Windows Vista. Viele Privatanwender und der Großteil der gewerblichen Anwender hängen immer noch an XP und beim Neukauf eines Rechners wird daher auch nicht selten nach einem Weg gesucht, um weiter XP nutzen zu können.

Was also tun?

Ganz einfach: Microsoft lädt 120 Personen ein, die Vista vor Zeiten in Tests nicht sonderlich gut bewertet haben. Diesen Personen führt man auf dem Microsoft Campus in San Francisco das neue Windows vor, „Windows Mojave“. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um Vista.

In einer zehnminütigen Vorführung bekamen die Probanden angeblich in der neuen Windowsversion geplante Features aus den Bereichen Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Optik präsentiert.
Durch die Reihe zeigten sich diese danach begeistert.

Microsoft freut sich über die PR, der geneigte Leser stellt sich ein paar Fragen.
Wie war es z.B. möglich, dass 120 versierte Personen während einer zehnminütigen Vorführung Vista nicht als dieses erkennen?
Von der verwendeten Hardware reden wir lieber gar nicht erst. Zum großen Teil war diese beim Launch von Vista nämlich noch gar nicht gängig und eignet sich deshalb nur bedingt für einen einigermaßen objektiven Vorher/Nachher-Vergleich.
Ausserdem wurde den Probanden ein vollständig installiertes System vorgeführt – das dürfte kein Vergleich zum teilweise überforderten User vor dem heimischen PC sein.

Alles in allem überzeugt mich diese Aktion nicht.

Webseite: mojaveexperiment.com