o2 und die Gutschriften

Ich habe im August 2009 eine Aktion von o2 wahrgenommen und einen o2 o-Vertrag abgeschlossen. Zugesagt wurde mir im Angebot eine Gutschrift der Anschlußgebühr sowie ein „Rechnungsguthaben“ in Höhe von 25 Euro spätestens mit der zweiten Rechnung.

Die zweite Rechnung ist gerade eingetroffen. Ich habe lediglich das „Internet Pack M“ gebucht und auf dieser Rechnung keine Gesprächsgebühren. Eine Gutschrift gab es auf der Rechnung ebenfalls nicht.

Auf meine Nachfrage bei der Hotline erklärte mir der Mitarbeiter, dass ich ja nur eine „Gesprächsgutschrift“ bekomme und das „Internet Pack M“ davon nicht erfasst würde. Das habe ich so zur Kenntnis genommen, aufgelegt und den Screenshot mit dem Kleingedruckten gesucht.

gutschrift-1

gutschrift-2
(Zur Vergrößerung des Kleingedruckten klicken)

Bewaffnet damit, hab ich die Hotline eben nochmal angerufen. Die Mitarbeiterin hat sich geduldig mein Problem nochmal angehört und mir versprochen, nach Zusendung des Screenshots die Sache mit ihrem Vorgesetzten zu besprechen. O-Ton war, dass man ja schauen muss, wie das genau formuliert war.
Ich gehe fest davon aus, dass mir die zugesagten 25 Euro „Rechnungsguthaben“ auf die komplette Rechnung gutgeschrieben werden. Der Sachverhalt ist einfach so offensichtlich, dass ich bereit bin, mich absolut querzustellen und die Sache notfalls auf dem rechtlichen (und für o2 sicher unangenehm öffentlichkeitswirksamen) Weg zu klären.

Post von @misprintedtype

@misprintedtype hat kürzlich Buttons gebastelt und über Twitter verschenkt:

Buttons

Heute ist auch der für mich bestimmte Brief angekommen und hat noch wesentlich mehr als den Button enthalten:

Post von @misprintedtype

Bis auf die drei Nintendo-Grafiken ist alles als Aufkleber gestaltet. Ich freue mich wirklich sehr über die coolen „Beigaben“. Mal sehen, wo ich die Sachen hinklebe. Von hier aus nochmal ein großes Dankeschön :)

Hier noch der Link zu ihrer Webseite, falls einer von euch mal Bedarf an einer Webdesignerin und -entwicklerin hat: working on whitespace

Zoo Osnabrück relauncht seine Webseite

Die Mindwerk AG hat dem Zoo Osnabrück eine neue Webseite auf die Beine gestellt. Hervorstechendes Merkmal sollen wohl die unterschiedlichen Lebensräume sein. Was damit gemeint ist, wurde mir erst nach dem durchklicken der Hauptnavigation bewußt. Zweifelsohne sind die einzelnen Umgebungen sehr schön gestaltet worden, ich frage mich nur, ob sich der durchschnittliche Besucher nicht eher irritiert fühlen wird durch die plötzlichen Wechsel der Webseitenoptik. Aber schaut selbst:

1. Home
zoo-osnabrueck-home

2. Aktuelles
zoo-osnabrueck-aktuelles

3. Zoo & Bewohner
zoo-osnabrueck-zoo-bewohner

4. Artenschutz & Forschung
zoo-osnabrueck-artenschutz-

5. Sponsoring
zoo-osnabrueck-sponsoring

6. Zooschule
zoo-osnabrueck-zooschule

Die einzelnen Bereiche finde ich gut gelungen, aber dieser abrupte Wechsel im Design hat mich echt überrascht. Ein wirklich gewagtes Konzept…

Warum Faulheitsdemokratie nicht funktioniert

Ich habe gestern bei Maischberger erstaunt zur Kennntnis genommen, dass Ingo Appelt langjähriges aktives SPD-Mitglied und aktiver Gewerkschafter ist. Der Mann steht auch in diesen Zeiten nach wie vor zu seiner Partei – aus Loyalität. Das hat mich daran erinnert, wie ich ganz früher gewählt habe. Auch aus „Tradition“ ging das Kreuz an die SPD.

Nun hat sich die SPD unter Schröder ja nicht unbedingt beliebter gemacht. Pleite war Deutschland schon lange Jahre vorher, doch wahrhaben wollte das keiner der Wähler als der Gürtel dann wirklich enger wurde. Man mag zu Hartz 4 und Zeitarbeit unterschiedlicher Meinung sein, aber die Reformen die Schröder angestoßen hat, waren zum großen Teil lange überfällig.

Heute steht die SPD am absoluten Tiefpunkt. Sie kann wahrscheinlich froh sein, wenn sie bei der kommenden Bundestagswahl die 20% knackt.

Fragt sich nur, wie es mit einer ehemaligen Volkspartei überhaupt so weit kommen konnte. Mit der Ära Schröder sind viele Stammwähler abgewandert. Statt sich aktiv in die Partei einzumischen, die man jahrelang gewählt hat, wurde einfach die Flucht ergriffen. Darin spiegelt sich sehr schön die Mentalität wieder, die ich momentan zu erkennen meine. Die Wähler laufen einfach nur noch zu dem, der ihnen das kleinste Übel verspricht. Sie hinterfragen nicht mehr, ob und wie die Wahlversprechen realisierbar sind, sie wollen einfach nur ein oder zwei Kreuze machen und danach für ein paar Jahre ganz bequem ihre Ruhe haben.
Sollte am Ende einer Regierungszeit nicht exakt das gewünschte Ergebnis stehen, wählt man beim nächsten Mal halt eine andere Partei.

Die Frage ist nur, ob Demokratie so funktionieren kann? Durch diese bequeme Faulheit geben wir die Möglichkeit aus der Hand, Politik selber aktiv mitzugestalten. Statt z.B. die SPD permanent zu kritisieren und nach Gesetzen wie dem Zugangserschwerungsgesetz komplett in Grund und Boden zu flamen, wäre aktive Mitarbeit angezeigt gewesen.
Niemand kann erwarten das eine Partei einfach nur so mit einem Kreuzchen die persönlichen Wünsche und Erwartungen befriedigt. Wer etwas ändern und mitbestimmen will, muss sich halt auch aktiv einbringen.

Was hat die SPD denn aktuell noch für andere Möglichkeiten, außer gegenüber der CDU einzuknicken und jedem Mist zuzustimmen? Mit schwindender Mitgliederzahl, wachsendem Politikfrust und dem schwarzen Peter für alles wohl kaum noch welche.

Ich habe in den letzten Monaten und Jahren selber dazu tendiert, die Lösung einfach bei einer jeweils anderen Partei zu finden. So wird sich dauerhaft aber nichts ändern. Solange wir alle immer wieder neuen Versprechen hinterherlaufen, wird auch in Jahren noch jedes Gesetz und jede politische Entscheidung durch Lobbyisten getroffen und von gelangweilten Berufspolitikern abgenickt.

Demokratie kann man eben nicht an der Wahlurne in fremde Hände abgeben…

Herkunft von Mailadressen zurückverfolgen

Mir geht es immer irre auf den Senkel, wenn ich Opfer von Kaltaquise werde und die Firmen mir nichtmal eindeutig die Herkunft meiner Kontaktdaten nennen können oder wollen.
Beim letzten Mal ist mir ein interessanter Gedanke durch den kopf geschossen, wie man das zumindest bei Mailadressen transparent machen könnte. Ich weiß nicht, ob und wie das in Deutschland überhaupt realisierbar wäre, aber erstmal so als grober Entwurf:

Ich stelle mir vor, dass ich als Webseiten- oder Blogbetreiber in meinem Impressum einen kleinen Codeschnippsel einbinde. Dieser Code generiert bei jedem Seitenaufruf eine neue Mailadresse. In der generierten Mailadresse sind dann Referrer, IP, Datum, Uhrzeit und dergleichen des Besuchers codiert enthalten.
Ich als Seitenbetreiber könnte somit jederzeit nachverfolgen, woher genau jemand meine Mailadresse hat. Sie würde damit (wenn auch im engen Rahmen) nachverfolgbar.

Zur Decodierung der in der Mailadresse enthaltenen Angaben sind mehrere Wege vorstellbar.

1. Speicherung in einer Datenbank
Jede erzeugte Adresse wird mit den oben beispielhaft genannten Angaben in einer Datenbank gespeichert und bleibt dauerhaft für den Seitenbetreiber abrufbar. Diese Lösung könnte dann selber gehostet werden oder zentral von einem Drittanbieter.

2. Entschlüsselung mit privatem Key
Hierbei wären alle Daten in der Mailadresse selber enthalten und nur mit einem privaten Key zu entschlüsseln. Nachteil wäre hier ganz klar die erforderliche Länge die benötigt werden würde, um alle Informationen unterzubringen.

Knackpunkt dürfte in Deutschland der Datenschutz sein. Ich bin kein Jurist, stelle mir den oraktischen Einsatz aber eher schwierig vor.

Ich fände es klasse, wenn jemand mal sowas in der Art realisieren würde. Damit wäre es dann möglich dem nächsten nervigen Kaltaquisiteur vor die Nase zu sagen „Moooment, diese Kontaktadresse wurde am X von Y generiert. Die haben sie sicher nicht ergoogelt. Wo wurde die gekauft?“.

Vielleicht nur ein Spielzeug oder gar total überflüssig, aber die Idee geistert mir schon ewig im Kopf rum und musste jetzt einfach mal raus :)

Günstig mobil surfen mit 1 GB für 9,90 Euro

Nach einer Orientierungsphase nutze ich jetzt zum mobilen Surfen das simyo Handy-Internetpaket 1GB für 9,90 Euro monatlich. Für diese Lösung spricht die fehlende Vertragsbindung, die Prepaidlösung und der Umfang des Inklusivvolumens. Der durchschnittliche mobile Surfer wird das 1 GB kaum ausreizen.

Aktuell läuft bei simyo noch eine Aktion, bei der man die SIM-Karte für günstige 5,90 inklusive 3 Euro Guthaben bekommt. 50 Euro Vorteil genießt man bei Mitnahme seiner alten Rufnummer.

Bei den Einstiegskosten kann man simyo ruhig mal unverbindlich testen. Wer weitere Informationen braucht, kann auch den simyo-Newsletter abonnieren. Hier der Newsletter-Link

„Enter den Raab“ weitergedacht

Durch @piratig bin ich auf die Aktion „Enter den Raab“ aufmerksam geworden.

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Vorab muss ich sagen, dass ich kein Fan der Piratenpartei bin. Im Gegenteil: Mir gehen die Piraten auf den Senkel wie ein Sack Flöhe.
Dennoch muss eine gewisse Fairneß bei Wahlen einfach gewahrt bleiben. Ob ich als Einzelperson Piratenbashing bis aufs Blut und mit teils sehr grenzwertigen Argumenten betreibe oder große und wirklich meinungsbildende Medien eine Partei einfach ausklammern, ist ja doch ein gewaltiger Unterschied.

Raab bzw. Pro7 haben die Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke für Samstag zur „TV Total Bundestagswahl 2009“ eingeladen. Dort wird am Ende ein nicht wirklich repräsentatives Stimmungsbild zur Wahl entstehen. Bei dem Publikum das dieser Sender im allgemeinen zieht, ist davon auszugehen, das spontan noch Wahlentscheidungen getroffen werden ;)

Pro7 hat auf den Protest der Piratenanhänger mehrmals sehr flexibel reagiert:

ProSieben: Zur TV total Bundestagswahl laden wir nur Parteien ein, die in den letzten Bundestag gewählt worden sind. @kartoffelsupp

ProSieben: Liebe Piraten, es werden nur Parteien zur ‘TV total-Bundestagswahl’ eingeladen, die in den Bundestag gewählt wurden. Sorry.

Für mich sieht es so aus, als ob man mit aller Macht die Piratenpartei aus der Sendung halten möchte und sich darauf passend eine Argumentation strickt.

Liebe Leute bei Pro7: Die Linke wurde auch nicht in den letzten Bundestag gewählt ;)

Bei allem was ich in den letzten Wochen und Monaten zu den Piraten lesen durfte (KiPo-Anklage gegen ein Mitglied, Holocaustleugnung, Interviews in rechten Zeitungen) und bei dem Eindruck den ich von einem Großteil der mir bekannten Mitglieder habe, wünsche ich denen nichts anderes als ein grandioses Scheitern bei der Bundestagswahl.

Als Demokrat stört es mich aber, wie ein großer TV-Sender sich seine eigene kleine Parteienlandschaft zaubert. Ehrlich wäre es, entweder alle(!) zugelassenen Parteien einzuladen oder zu sagen „Sorry, wir laden nur die ein, die uns passen“.

Mehr dazu im Blog von piratig

Update zum Beitrag über Domainlöschungen bei domainFACTORY

Ich hatte ja neulich bereits über meine Probleme mit dem von mir gewünschten sofortigen Close einiger Domains bei domainFACTORY berichtet. Nach den Kommentaren bei Twitter und in meinem Blog erhielt ich dann auch zwei Mails von DomainFACTORY.

In einer Mail hat man sich bei mir für die Verwicklungen entschuldigt, in der anderen den sofortigen Close für sechs Domains per 15.09.2009 bestätigt. Gleichzeitig erging der Hinweis, das sich der Vorgang aus abrechnungstechnischen Gründen um bis zu drei Tage verzögern kann.

Gerade eben (Fünf Tage später) habe ich überprüfen wollen, ob der bestätigte Auftrag ausgeführt wurde. Wollt ihr raten, weiviele Domains wirklich geclosed wurden? Ich verrate es euch:

domainFACTORY hat bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen einzigen der sechs bestätigten Close-Vorgänge vollständig ausgeführt. Die Domains sind nach wie vor bei der Denic auf mich registriert.

Wäre ich nicht selber betroffen, würde ich wahrscheinlich noch drüber lachen können… :(

Vom Demokratieverständnis des Piratenpartei-Vorstandes

Gerade eine interessante Episode zum Demokratieverständnis im Vorstand der Piratenpartei gefunden:

Ahoi! Ich werde jeden Tag ein wenig mehr von dem Vorstand enttäuscht, hier die Folge II von X zum Demokrativerständnis des Vorstandes; heute mal wieder Stefan „Aaron“ König, der sich nicht entblödete folgendes auf der Berliner Mailingliste von sich zu geben:

Stefan „Aaron“ König hat geschrieben:
Ahoi,

hier mein Kommentar zur Kritik von Alexander & Co:

Ich finde die Idee eines Zukunftsministeriums herrvoragend, genau solche Initiativen brauchen wir!

Ja, sie beruht vor allem auf der inidividuellen Arbeit von Pavel Meyer und Christopher Lauer, die Idee wurde nicht in endlosen Foren-, ML- und Wiki-Disskussionen zerredet, und gerade deshalb ist sie so gut geworden.

Das heißt im Klartext: Gute Arbeitsergebnisse kommen nicht in der Zusammenarbeit vieler Piraten zustande, sondern nur in Einzelinitiativen. Und da reichen dann zwei Personen, die sich die Arbeit machen, um den Vorstand davon zu begeistern.

Hier der ganze Beitrag: Vom Demokratieverständnis und dem Bundesvorstand Teil II

Und nochmal als Screenshot, falls er zufällig bald nicht mehr auffindbar sein sollte:

Demokratie bei den Piraten

Also auf Basisdemokratie legt man bei denen ja offensichtlich doch nicht soviel Wert. Bin gespannt was von der vielbeschriebenen Meinungsfreiheit langfristig übrigbleibt…

7CarAd GmbH – Marketing Services

Der Kai hat sich ja kürzlich beruflich verändert und baut nun zusammen mit seinem Kollegen die Agentur 7CarAd aus Alfeld an der Leine auf.
Logo von 7CarAd Marketing Services - Die neue Werbeagentur aus Alfeld/Leine
Die 7CarAd Marketing Services verfügt dabei über ein breites Leistungsspektrum. Als kleinen Ausschnitt nenne ich mal folgende Punkte:

Konzeption
Corporate Design
Marketingkonzeptionen
Event- und Messeplanung

Layout & Grafik
Gestaltung von Print-Werbemitteln aller Art
Bildbearbeitung
– Illustrationen

Technik
– Druckvorstufe
– Datenarchivierung
– Kommunikation mit Druckereien und weiterverarbeitenden Betrieben

Online
Usability Analyse
Conversion Tracking/Steigerung
Social Media

Eine vollständige Übersicht findet Ihr bei den Leistungen der Agentur. Besonders empfehlen kann ich die Usability-Analyse. In seinem Blog „Der Webarchitekt“ konnte man seinerzeit einige interessante Fallbeispiele für solche Analysen betrachten.

Als eines der aktuellen Projekte findet man im Blog von 7CarAd die Gestaltung großer Teile des griechischen Restaurants XENOS in Burgwedel.

Ihr fragt Euch jetzt sicher, was mich zu diesem schamlos offensichtlichen Posting veranlasst hat? Nun, ich finde es beeindruckend, was dort auf die Beine gestellt wird und so wie ich Kai Thrun kennenlernen durfte, weiß ich das die Sache Hand und Fuß hat. Gäbe es bei mir einen Werbeetat würde er ihn sicher ohne großes Zögern bekommen.

Viel Glück und gute Geschäfte :)