@Caschy schwitzt für den guten Zweck und braucht eure Hilfe

Carsten von stadt-bremerhaven.de hat ein wenig viel Speck auf den Hüften und schafft es bisher nicht, seinen inneren Schweinehund so richtig zu bekämpfen. Carsten ist bereits Mitglied bei McFit und braucht eigentlich nur einen Tritt in den Hintern. McFit ist bereit ihm zu helfen und hat ihm dazu noch folgendes attraktives Angebot gemacht: Carsten lässt sich von McFit einen Trainingsplan erstellen und geht 6 Wochen lang 3 mal in der Woche zum Training. Sollte er das durchhalten, spendet McFit ganze 5000 Euro(!) für das Kinderprojekt Arche in Berlin-Hellersdorf.

Für alle die auch ein wenig von ihrem Speck loswerden wollen, gibt es folgendes Bonbon:

Für 25 Leute konnte ich für meinen Trainingszeitraum noch “Freikarten” besorgen. Ihr könnt (sofern ihr wollt) also für sechs Wochen Tag und Nacht trainieren gehen. So wie ihr eben Bock habt. Das heisst: wenn ihr wollt, dann schreibt ihr mich an. Ich lasse euch dann für das Studio in eurer Nähe eintragen. Kostenlos.

Zusätzlich gibt es auch noch allerlei Gewinnmöglichkeiten und vieles mehr auf Caschys Blog, sowie eine Fanseite bei Facebook.

Schönes Ding… :)

Verletzt Google Buzz massiv deutsches Urheberrecht?

Meine Meinung zu Buzz steht immer noch recht fest. Dennoch habe ich gestern noch ein wenig mit Buzz gespielt. Dabei ist mir etwas aufgefallen, was früher oder später zum heißen Eisen sein könnte. Google Buzz führt auf der Profilseite des Nutzers die öffentlichen Buzzes auf. Wenn ich meine Empfehlungen aus dem Google Reader in Buzz einbinde, erscheinen dort meine empfohlenen Artikel. Dabei beschränkt sich Buzz aber nicht auf einen Link mit kurzem Teaser, sondern bindet den fremden Content über „Diesen Post maximieren“ komplett ein.

Ich bin kein Jurist, aber selbst mit meinen bescheidenen Kenntnissen im deutschen Urheberrecht bekomme ich bei dieser Umsetzung massive Bauchschmerzen. Die Problematik ist ja nicht neu, da Google das so auch auf den persönlichen öffentlichen Empfehlungsseiten des Google Readers handhabt, gewinnt aber durch den Hype um Buzz nochmal neue Brisanz und Aktualität. Bei Kai kann ich von Glück sagen, dass er mit seinen Blogbeiträgen locker umgeht. Bei manch anderem wäre jetzt sicher schon die Abmahnung unterwegs. Ich bin gespannt, wann die ersten Geier auf diesen Zug aufspringen.

Und wieder versaut mir der große blaue Dienstleister das Onlineshopping

27.01.
Ware bestellt.

29.01.
Ware hat Lager verlassen.

06.02.
Im Tracking wird eingetragen, dass meine Sendung seit dem 03.02. im Shop auf Abholung wartet (WTF?). Eine Benachrichtigung darüber hat der Zusteller nicht bei mir hinterlegt.

10.02.
Ich widerrufe meine Bestellung unter Angabe des Sachverhalts.

11.02.
Ich erhalte eine Mail, die mich mit Textbausteinen abspeist und nicht auf das Kernproblem eingeht.
Am gleichen Tag bin ich zufällig im Paketshop/Zeitschriftenladen udn spreche die Verkäuferin auf das Paket an. Sie meint, ohne Karte könne ich ja eh gar nicht wissen, dass ein Paket für mich hinterlegt wurde und glaubt mir nicht, dass man sowas im Internet tracken kann. Auf meine Bemerkung, dass ich das Paket dann einfach bei ihr lasse, bis es schwarz wird, entgegnet sie, dass ihr das eh egal ist. Na Hauptsache der Zusteller des blauen Dienstleisters hat seine Prämie für die erfolgreiche Zustellung bekommen… -.-

Google Buzz – Viel bekannter Content und zusätzlicher Stress

Google Buzz lässt mich grübelnd zurück. Ich verfolge dort mittlerweile einige Kontakte und deren Nutzungsverhalten ist extrem unterschiedlich. Ein User ist mir heute aufgefallen, weil er seinen FriendFeed komplett in Buzz zieht, ein anderer überlegt noch, ob er nur den Google Reader oder lieber gar keine externen Quellen importieren soll.

Grundsätzlich nutze ich Twitter und veröffentliche dort mit Hilfe von FriendFeed Links auf meine ganzen anderen Aktivitäten im Social Web. Dann gibt es da noch Facebook, wo ich ebenfalls einige der Aktivitäten importiere, die ich auch mit FriendFeed für Twitter aggregiere und zusätzlich ausgewählte Tweets.

Was ist/soll/kann also Buzz für mich sein, außer ein zusätzlicher Kanal, den ich auch wieder regelmäßig bestücken und pflegen muss? Etwa ein Sammelbecken in dem meine Kontakte mich mit Content zuschütten, den ich an anderer Stelle schon x mal von genau diesen Personen gesehen habe? Etwas, unter dem mein Content bei Google noch besser gefunden wird und wo ich aufpassen muss, ja nichts reputationsschädigendes zu schreiben? Ich weiß es (noch) nicht…

Ich weiß aber sicher, dass ich mich aus Buzz mit einem Klick auf „Buzz deaktivieren“ unten im Footer von Googlemail wieder verabschieden kann und mir das ggf. jede Menge zusätzlichen Stress ersparen würde.

Update
Ich bin wieder raus. Buzz nervt aktuell einfach nur ab.

Ein wenig Kritik an der Flip Ultra HD

Nach ausgiebigem Test der Flip Ultra HD gibt es einige Punkte die mich trotz meiner anfänglichen Begeisterung nicht zufriedenstellen konnten.

– Der USB-Stecker hat sich im Praxiseinsatz für mich als unpraktisch erwiesen. Was am Netbook noch gut funktioniert hat, war an anderen Rechnern nicht immer unproblematisch. Oft war es bei den von mir verwendeten Rechnern nicht möglich, einen passenden freien USB-Steckplatz zu finden und dann ging die Sucherei nach einem Kabel los. Einfach so frei in der Luft stecken lassen wollte ich die Flip dann auch nicht.

– Wegen dem von mir als ungünstig empfundenen Handling des USB-Anschlusses habe ich einen Steckplatz für SD(HC)-Speicherkarten an der Flip vermisst.

– Die Flip Ultra HD bricht Aufnahmen nach gut einer Stunde ab. Das liegt laut einem Kommentar von Stefan Oßwald bei ifranznation.de am verwendet Dateisystem Fat32.

– Die Aufladung über den USB-Anschluss ohne ein separates Ladegerät hat mich ziemlich entnervt. Beim Aufladen der Flip musste ich öfter mal einen Rechner einschalten, den ich aktuell gar nicht benutzen musste/wollte. Angesichts des Ladezyklus der Flip würde ich mir ein externes Ladegerät (im Lieferumfang) wünschen.

– Bei verfügbarem USB-Steckplatz hat die Flip beim Aufladen meist so gelegen, dass ich nicht auf das Display schauen konnte. So war eine bequeme Kontrolle des Ladezustandes nicht möglich. Schön wäre hier eine Ladeanzeige am Kopfende des Gerätes oder zusätzlich auf der Front.

– Bei meinem Test wurde die Flip hin und wieder nicht korrekt von meinem Rechner erkannt. Das mag ein rein subjektiver Einzelfall gewesen sein, aber er hat mich auf ein anderes Problem gebracht. Es war mir nicht möglich, Dateien die ich manuell in den von FlipShare auf meinem Rechner angelegten Ordner zu kopieren und diese danach in FlipShare zu bearbeiten. Eine entsprechende Importfunktion konnte ich nicht finden.

– Die FlipShare-Software lädt mit ihr bearbeitetes Material aktuell nicht in HD zu YouTube hoch. Wer seine Videos in HD im Netz verfügbar haben möchte, muss also manuell tätig werden und die entsprechenden Dateien selber auf YouTube schieben.

– Ich habe in FlipShare keine Möglichkeit gefunden, Tags oder eine Beschreibung zum Video hinzuzufügen. Das musste ich nach dem Upload manuell in YouTube erledigen.

– Im Lieferumfang habe ich ein HDMI-Kabel vermisst.

Das ganze ist nicht als Bashing zu sehen, sondern als Versuch einer kritischen Betrachtung der Punkte, die mich einfach gestört haben. Nach wie vor würde ich ambitionierten YouTube-Nutzern eine Flip für unkomplizierte und vergleichsweise hochwertige Aufnahmen empfehlen.

Leben im Netz – 24 Stunden ohne Ausgang

Am 10. Februar 2010 wollen das Magazin blue und OScommunity die Grenzen der virtuellen Welt austesten. Die 20-jährige Alina wird am Mittwoch einen Tag lang in ihrem Zimmer eingeschlossen Alltagsaufgaben über das Netz bewältigen müssen. Im Vorfeld haben die Nutzer der Community eine Reihe von Aufgaben wie z.B. Wäsche waschen, Arzt auftreiben oder Geld verdienen vorgeschlagen. Was sonst noch den Sprung auf die Liste geschafft hat, wird vorab nicht verraten. Alina wird diese Aufgaben lösen müssen, ohne ihr Zimmer zu verlassen. Nur ein einziges Mal darf sie einen der Zuschauer als „Joker“ um Hilfe bitten.
Übertragen wird das Experiment am Mittwoch ab 10 Uhr bei OScommunity und os1.tv.

Quelle: Neue OZ (Online am 8.2.10)

notebooksbilliger.de gibt Gas im Social Web

notebooksbilliger.de dürfte vielen Lesern ein Begriff sein als einer der umsatzstärksten Internet-Händler für Hard- und Software in Deutschland mit dem Schwerpunkt auf Notebooks und Zubehör. Nachdem im letzten Jahr bereits der Twitter-Account an den Start ging und eine Fanseite bei Facebook Anlaufstelle für Kunden und Freunde bietet, startet der Onliner jetzt mit einem neuen Blog durch.
Auf blog.notebooksbilliger.de bloggt unter anderem Carsten Knobloch, der sich mit seinem Tech-Blog stadt-bremerhaven.de seit Jahren im entsprechenden Umfeld bewegt. Zu seinem neuen Engagement habe ich Carsten ein paar Fragen gestellt.

Du bloggst ja jetzt für Notebooksbilliger, ist das eine One-Man-Show oder tauchen da mit der Zeit noch mehr Gesichter auf? – Das Blog ist natürlich keine One-Man-Show, obwohl die grobe Idee von mir stammt. Du kennst mich ja als Technik-Freak und als eben jener vermisste ich die authentische Berichterstattung aus dem wahren Leben. Mit dieser Meinung stand ich zum Glück nicht alleine da. In Zukunft wirst du dort wesentlich mehr Gesichter sehen. Neben Mitarbeitern werden wir sicherlich auch den einen oder anderen Gastblogger begrüßen dürfen. Wir wollen nicht nur unseren Shop befeuern, sondern uns austauschen. Was denken User über Geräte? Wie fühlen sich Geräte an? All sowas. Du weisst selber: ein Blog ist nicht planbar. Man muss es „leben“. Einfach machen. Ja, da wird definitiv noch mehr kommen, aber daran bauen wir intern noch ;)

Um welche Bereiche des Social Media-Auftritts kümmerst Du Dich noch und wirst Du jetzt regelmäßig als Repräsentant von NBB auf Barcamps und den ganzen anderen Events vertreten sein? – Momentan bin ich irgendwie eine Schnittstelle. Klar haben wir einen Kundenservice, aber manchmal wollen Menschen eben via Blog, Facebook oder Twitter kommunizieren. Und dort erreichst du unter anderem auch mich. Natürlich wirst du mich auch „hier und da“ treffen. Das war einer meiner Hauptgründe an diesem Projekt teilzunehmen. Ja, ich bin ein Gesicht nach draussen, aber nur eines von vielen :)

Was für Themen dürfen wir im Blog von NBB neben den obligatorischen Unboxing-Geschichten erwarten? – Unboxing, Software und Hardware ist sicherlich ein Schwerpunktthema. Man muss auch sehen, was Mitblogger interessiert. Diese machen die Themen ;) Des Weiteren ist ein Thema ja eben auch das in der Frage 2 erwähnte „Unterwegs sein“. Was passiert in der Szene. Wo geschehen spannende Dinge? Dazu bitte auch den letzten Satz zur Antwort auf Frage 1 beachten :)

Wie wirkt sich Dein neuer Job auf Dein privates Blog stadt-bremerhaven.de aus? Gibt es da thematische Überschneidungen, durch die sich zukünftig Inhalte ins Firmenblog verschieben werden? – Sicherlich wird es thematische Überschneidungen geben. Aber letztendlich bezahlt mich nicht mein Blog, sondern mein Arbeitgeber. Ich werde weiterhin straight meine Freewaretipps verbloggen, von denen ich der Meinung bin, dass diese nicht in unser Firmenblog gehören. Dort wird es, wie gesagt, primär um Hardware und die ganze Magie „drum rum“ gehen. Du kannst aber davon ausgehen, dass ich auf meinem Blog auf meine Aktivitäten für die Firma in Sachen „unterwegs sein“ und Hardware auch erwähne. Schließlich bin ich keine Maschine, sondern auch ein Mensch. Ich arbeite für notebooksbilliger.de , bin aber eben auch zusätzlich als normaler Mensch auf Barcamps und Messen. Des Weiteren denke ich, dass interessierten Lesern meines Blogs auch ein gewisser Mehrwert geboten wird, wenn sie jemanden haben, der Hardware XY schon einmal in der Hand hatte.

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Man darf also gespannt sein, was Carsten und die Jungs von notebooksbilliger.de zukünftig noch für Überraschungen bereithalten. Für die Zukunft gibt es von meiner Seite jedenfalls die besten Wünsche.

Spotify in Deutschland ohne Invite oder Proxy nutzen

Wer aus deutschen Landen ohne Invite oder Proxy-Server die Dienste von Spotify nutzen möchte, kann sich auf spotifyforeveryone.tk einen Account zulegen.

Ich habe für meine Freundin einen Account dort angelegt und bis auf ein paar Tage Ende Dezember 2009 funktioniert dieser soweit ohne Probleme. Unpraktisch ist lediglich, dass es sich um französische Accounts handelt, bei denen teils Interpreten fehlen, die in Deutschland oder anderen Ländern verfügbar wären.

Ganz bequem wird die Sache, wenn man sich im unteren Formular einträgt und damit spotifyforeveryone.tk die Sorge dafür trägt, dass sich regelmäßig mit einer französischen IP eingeloggt wird. Als Mail-Adresse kann man auch problemlos einen Fake angeben – eine Verifikation erfolgt nicht.

Viel Spass damit… :)

Landkreis Osnabrück gründet Gesellschaft zur Breitbandversorgung

Der Landkreis Osnabrück will die weißen Flecken in der Internetversorgung beseitigen. Dazu ist die Gründung einer Tochtergesellschaft „Telkos“ vorgesehen, die ab März den Auftrag zur Versorgung der ersten 5 von 15 besonders schlecht oder gar nicht versorgten Gebieten erhalten soll. Diese mit weniger als DSL 1.000 versorgten Gebiete sollen demnächst für Privatkunden bis zu DSL 2.000 und für Gewerbetreibende bis zu DSL 40.000 bieten.

Die Telkos wird voraussichtlich mit 2,5 Millionen Euro angeschoben und vorerst durch einen kaufmännischen und einen technischen Leiter besetzt, die sich mit der Netzplanung beschäftigen. Langfristig geht es um den Aufbau eines Netzes aus Erdkabeln, auch Funkverbindungen sollen aber als Option denkbar sein. Eine Versorgung soll möglich sein, sobald sich 20 Haushalte zusammenschließen.

Die Idee finde ich durchaus nett, am grundlegenden Problem mit der Breitbandversorgung wird das aber nichts ändern. 20 Haushalte müssen sich erstmal zusammenfinden und DSL 2.000 ist nach meiner Definition nur noch sehr grenzwertig als Breitband zu bezeichnen.
Über allem schwebt natürlich die Frage, warum man nicht lieber der Telekom die Versorgung dieser Gebiete durch konkrete finanzielle Unterstützung schmackhaft macht, sondern eine eigene und auch dauerhaft zu unterhaltende Infrastruktur aufbaut, für die Know How entsprechend zugekauft werden muss.

Aber nette Idee…