#einBuchFuerKai

Die Familie von Kai-Eric Fitzner braucht ein wenig Hilfe. Warum? Darum:

Liebe Freunde und Bekannte von Kai!
Mein Mann Kai wurde, wie ihr wisst, am 8. Mai, einen Tag vor seinem 45. Geburtstag, wegen Herzrhythmusstörungen stationär im Krankenhaus aufgenommen. Es ging ihm wieder besser, aber dann erlitt er in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen schweren Schlaganfall. Die gesamte linke Hirnhälfte ist beschädigt, die rechte Körperhälfte gelähmt. Aufgrund weiterer Komplikationen wurde er noch am Mittwoch Abend an ein Beatmungsgerät angeschlossen und ins künstlichen Koma versetzt. Die Ärzte können noch keine Prognose darüber geben, ob er überleben wird oder wieviel seines Gehirnes dauerhaft beschädigt sein wird. Wir haben sehr große Angst um ihn.
Wie viele von euch wissen, hat er gerade versucht, sich selbstständig zu machen. Ich bin mitten in meinem Zweit-Studium, wir haben einige Kredite abzuzahlen, das heißt, unsere finanzielle Situation ist katastrophal, wir sind in keiner Weise abgesichert.
Nun will ich versuchen, sein Buch zu verkaufen. Soziales Netzwerken war immer eines von Kais großen Themen, vielleicht kann es uns jetzt helfen. Ich bitte euch alle – kauft sein Buch, wenn es euch gefällt – verschenkt es, schreibt in euren Blogs darüber, erzählt es weiter, teilt den link… – helft mir es bekannt zu machen!
Es ist ein sehr lesenswertes Buch, geistreich, witzig und zum Nachdenken anregend geschrieben – es macht großen Spaß es zu lesen!
Und schickt ihm Kraft und Energie – damit er zurückkommt!
Danke
Raja mit Felix (20), Lara (14) und Ben (4)

Wer ein wenig helfen möchte, kauft sein Buch „Willkommen im Meer“

Kai Thrun hat dazu auch noch ein paar Worte aufgeschrieben, inklusive Verweis auf ein Unterstützungskonto.

Sonntags auf dem Spielplatz

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Es ist mir ein Rätsel: Hier in unserer Siedlung gibt es einen sehr großen und gepflegten Spielplatz, den aber so gut wie nie jemand nutzt. Die Spielgeräte sind zum großen Teil neuwertig, es gibt keine Hundehaufen, Scherben oder pöbelnden Nachbarn – aber eben auch keine Kinder.

Zuerst hatten wir vermutet, dass der Hauptgrund in den in der Nachbarschaft vorhandenen Gärten der Eigenheime samt Ausstattung mit Spielgeräten zu suchen ist. Mit der Zeit haben wir aber festgestellt, dass die Gärten der umliegenden Häuser zum allergrößten Teil eher mit der Nagelschere gepflegt werden und dort wohl Gartenzwerge Platz haben, spielende Kinder aber nicht.

Vielleicht sind Spielplätze auch einfach aus der Mode gekommen. Wir werden es wohl nicht mehr herausfinden…

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Streetart: Gullideckel auf T-Shirts

Auf dem Rückweg aus meiner Mittagspause fiel mir heute ein Mann auf, der ein Shirt auf einen Gullideckel drückte. Neugierig geworden habe ich mir einmal angeschaut, was genau er da treibt.

Es funktioniert wie folgt:
1. Gullideckel mit einer Farbrolle und Textilfarbe einfärben
2. T-Shirt um ein Stück fester Pappe gewickelt auf den Gullideckel legen
3. Den Stoff ganz fest andrücken
4. T-Shirt vom Gulli abheben und Pappe entfernen
5. Das ganze trocknen lassen

Hier der Gullideckel:

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Und hier das Ergebnis:

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Siehe auch hier: Vom Gullydeckel zum T Shirt – Streetart auf Berlins Premiummeile