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Sperrung am Neumarkt in Osnabrück

Die Stadt Osnabrück hat mit Wirkung zum 13.10.2017 den Neumarkt für sämtlichen Verkehr außer Bus, Fahrrad und morgendlichen Lieferverkehr gesperrt. Wie ein kurzer Besuch dort sehr schön zeigt, scheint das aber so gar keinen Autofahrer zu interessieren. Selbst Schwerlastverkehr sucht sich weiterhin seinen Weg mitten durch die Stadt und über eine eindeutig erkennbar gesperrte Straße.

DIY-Projekt: Blätterpresse für Kinder

Der Herbst ist da und was gibt es schöneres, als diese Jahreszeit mit Kindern draußen zu genießen. Draußen im Wald mit bunten Blättern und Laubhaufen. Damit meine Tochter von den bunten Blättern ein bisschen länger etwas hat, habe ich vorhin aus zwei Brettchen und ein paar Schrauben eine kleine Blätterpresse gebastelt. So einfach, dass es eigentlich keine Erklärung braucht:

Blätterpresse

Blätterpresse

Blätterpresse

Viel Spass beim Nachbau… :-)

Gläserner Bürger? Ja bitte!

Gläserner Bürger? Ja bitte!

Manchmal fehlen mir die Worte. So auch vor kurzem in der Umkleide des Fitnessstudios, als ich das Gespräch zweier junger Männer zufällig mitgehört habe. Der eine erzählte, dass er am Folgetag morgens mit seiner Freundin trotz dieser Temperaturen ein kleines Sektfrühstück abhalten muss, weil diese eine Kooperation mit einem Sekthersteller habe.

Es ging um Instagram und das Geld, welches seine Freundin damit verdienen würde. Sie wäre nämlich eine ganz schlaue und würde sich viel von dem für die Aufnahmen benötigten Zeug einfach online bestellen und danach wieder zurücksenden. Nur die Rechnungen, die würde sie behalten und im Rahmen ihrer Einkommenssteuererklärung als Ausgabe ihres Gewerbes angeben.

Klasse, wirklich tolle Idee.

Der Typ war wohl auch unheimlich stolz darauf, dass seine Freundin eine so unfassbar schlaue Füchsin ist. So kreativ beim Steuern sparen, so erfolgreich auf Instagram.

Wenn ich mir solche Geschichten von und über kriminelle Schmarotzer anhören muss, dann wünsche ich mir ein wenig mehr gläserner Bürger. Dann wünsche ich mir eine Vernetzung zwischen Finanzamt und Wirtschaft, einen elektronischen Abgleich aller Käufe und Retouren mit den Steuererklärungen der Bürger.

Lohnen dürfte sich das für den Fiskus und damit für uns alle als Gesellschaft allemal…

Wenn „Nur mal kurz…“ zur Normalität wird – Radwegparker in Osnabrück

Mir fehlt da fast schon ein wenig die Sprache, wenn ich mir anschaue, wieviele krasse Fälle von „Ist mir doch egal“ mir an einem Nachmittag in Osnabrück begegnet sind.

Als ob Regeln nur dann Gültigkeit haben, wenn man sie gerade selber braucht. Als ob ein Miteinander nur dann gut ist, wenn man selber keinen Aufwand damit hat.

Typische Ausreden waren tatsächlich unter anderem:

„Was soll ich denn machen? Ich muss hier jemanden abholen!“
(Busfahrer)

„Ja wo soll ich denn sonst halten?“
(Junge Damen vor dem Kolpinghaus, die im Innenhof hätten parken können)

„Das ist ein Radweg“
(Radwegparker am Wall)

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Leute mittlerweile so hilflos sind, als das sie sich einfach nicht mehr anders zu helfen wissen, als MItmenschen im Straßenverkehr durch rücksichtsloses Verhalten das Leben schwer zu machen und diese zu gefährden.

Fahrräder sind „oberbürgermeisterberufsalltagsinkompatibel“

Der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hatte eine „Challenge“ ausgelobt. Wenn ein Spendenziel von 600 Euro erreicht wird, würde er einen Tag lang alle seine Dienstgeschäfte mit dem Fahrrad erledigen. Das ganze im Rahmen der Aktion „Wie weit würdest Du gehen?“ von Stadtwerken und Stadt Osnabrück.

Dazu wird es wohl leider nicht kommen, denn erstens wurde das Spendenziel nicht erreicht und zweitens äußert sich der Stadtsprecher Sven Jürgensen laut der Neuen Osnabrücker Zeitung nun wie folgt:

Es hat sich herausgestellt, dass das zweite Ziel völlig oberbürgermeisterberufsalltagsinkompatibel ist

Viele Termine des Oberbürgermeisters lägen im direkten Umfeld und sein Terminkalender sei zeitlich sehr eng.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, abgerufen am 21.09.2017 um 11:15 Uhr

Diese Aussage habe ich heute früh mit enormer Verwunderung zur Kenntnis genommen. Ist ein Fahrrad nicht gerade bei Zeitdruck in einer von Stau, Fußgängerzonen und Einbahnstraßen geprägten Innenstadt im näheren Umfeld sehr nützlich? Man sollte doch davon ausgehen, dass hier viele Termine gut und besser als mit dem Dienstfahrzeug des Oberbürgermeisters erreichbar sind.

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