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Kürzt Du mir den Feed, mach ich Dir die Hölle heiß

der Webarchitekt hat sich seine Gedanken zu der Diskussion um gekürzte Feeds bei Basic Thinking gemacht. Erst wollte ich nur einen Kommentar bei ihm hinterlassen, der sich dann aber als lang genug für einen eigenen Beitrag herausgestellt hat :)

Bei privaten Blogs, bzw. solchen, die keine Werbung schalten und offensichtlich keine Not mit der Finanzierung haben, lege ich Wert auf den ungekürzten Feed. Dort sehe ich einfach keine Notwendigkeit, mich extra auf die Webseite locken zu lassen.

Wenn mir Content gefällt und von mir komplett im Google Reader aufgesogen wird, empfehle ich ihn auch entsprechend weiter. Davon profitiert die Gruppe der Blogger die ich oben angesprochen habe auf jeden Fall mehr, als wenn ich auf die Webseite komme und eventuell mal einen Link von Adsense klicke.

Bei Angeboten wie denen von Basic Thinking hingegen kann ich es durchaus verstehen, wenn der Betreiber sich in finanzieller Sicherheit wissen möchte. Klar steht hinter Basic Thinking ein namhaftes Unternehmen das sich den Blog auch als Prestigeobjekt leisten kann und nicht wirklich in die Insolvenz muss nur weil keiner die Ads klickt. Aber Basic Thinking bietet halt (ob Mainstream hin oder her) echt kurzweilige und meist interessante Unterhaltung. Da bin ich gern bereit, bei einem gefälligem Teaser im Feed auch mal auf die Webseite zu gehen. Damit trage ich dann halt eine Quelle mit, die mich jederzeit und zuverlässig profesionell mit News und Unterhaltung versorgt.

Mein Verhältnis zu Ad-Blockern hat sich in letzter Zeit auch verändert. Grundsätzlich blocke ich Werbung. Diese zuzulassen, ist eine ganz bewußte Einzelfallentscheidung bei Seiten, die ich wertschätze und von denen ich auch morgen noch etwas haben möchte. Ich muss mich nicht von Facebook oder VZ mit Werbung zuballern lassen – die werden auch so überleben oder sind für mich im Fall von VZ schlicht nicht relevant genug, um mir Gedanken über deren Überleben machen zu müssen oder wollen.

Auf jeden Fall nervt es ohne Ende, wie sich der Mob immer wieder über solche Kleinigkeiten hermacht. Wie von Kai schon angesprochen, gab es um den Jahreswechsel herum einige wirklich schöne Aktionen wie die mit dem kleinen Blumenladen oder dem Notebook/Netbook bei Caschy. Sowas hält in Deutschland eben nicht lange vor…

6 Kommentare

  1. Das ist halt die Crux bei Paid Content – entweder haben die Macher keinen Überblick über das Potential, das ergab mal bei SPON 50 Cent.

    Oder aber man vertraut auf die Masse – anmelden, 0,001 Cent, zahlbar über Paypal oder wie auch immer, ist gering genug, aber die Masse macht es.

    Macht für den Nutzer bei 500 Seitenaufrufen 50 Cent im Monat. Tut nicht weh, bringt aber bei Millionen Lesern genug ein. Auch ohne Werbung

  2. Das ist halt die Crux bei Paid Content – entweder haben die Macher keinen Überblick über das Potential, das ergab mal bei SPON 50 Cent.

    Oder aber man vertraut auf die Masse – anmelden, 0,001 Cent, zahlbar über Paypal oder wie auch immer, ist gering genug, aber die Masse macht es.

    Macht für den Nutzer bei 500 Seitenaufrufen 50 Cent im Monat. Tut nicht weh, bringt aber bei Millionen Lesern genug ein. Auch ohne Werbung

  3. Das Problem ist ja gar nicht mal, dass sich BT in finanzieller Sicherheit wissen möchte, sondern, dass Sie überhaupt mal sowas wie Wirtschaftlichkeit mit ihrem Blog erreichen.

    Den Ton mancher Zeitgenossen finde ich dabei auch fast unerträglich niveaulos, aber genauso wenig hat mich die „Stellungnahme“ von André Vetter auf BT überzeugt.

    Siehe bei Interesse meinen Beitrag zur Debatte.

    -René

  4. Das Problem ist ja gar nicht mal, dass sich BT in finanzieller Sicherheit wissen möchte, sondern, dass Sie überhaupt mal sowas wie Wirtschaftlichkeit mit ihrem Blog erreichen.

    Den Ton mancher Zeitgenossen finde ich dabei auch fast unerträglich niveaulos, aber genauso wenig hat mich die „Stellungnahme“ von André Vetter auf BT überzeugt.

    Siehe bei Interesse meinen Beitrag zur Debatte.

    -René

  5. Ich denke mal, daß es nicht nur ein Problem bei BT ist, sondern die gesamte Branche des so called Online-Journalismus (ich meine auch die Papierbedrucker, die ins Netz gegangen sind ) ist im tiefen Tal der Tränen derzeit.

    Der derzeitige Verkauf des Blogbetreibers Blog1.de auf eBay ist nur symptomatisch für die Probleme. Man hat einfach noch keine richtigen Konzepte zur Vermarktung gefunden und umgesetzt.

  6. Ich denke mal, daß es nicht nur ein Problem bei BT ist, sondern die gesamte Branche des so called Online-Journalismus (ich meine auch die Papierbedrucker, die ins Netz gegangen sind ) ist im tiefen Tal der Tränen derzeit.

    Der derzeitige Verkauf des Blogbetreibers Blog1.de auf eBay ist nur symptomatisch für die Probleme. Man hat einfach noch keine richtigen Konzepte zur Vermarktung gefunden und umgesetzt.

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