Die letzten Jahre waren beruflich eine Achterbahnfahrt. Nach langer Durststrecke ging es zuletzt durch diverse Jobs jedesmal ein Treppchen hoch. Alles auf einem geringen Niveau, aber es hat sich relativ gesehen mit jedem von mir initiierten Wechsel gebessert.

In meinem erlernten Beruf Großhandelskaufmann habe ich lange Jahre nicht mehr gearbeitet, auch wenn zuletzt die Tätigkeiten einen starken kaufmännischen Einschlag hatten. Ich glaube, mein erlernter Beruf war damals auch nicht mein Traumjob. Ich bin in diese Ausbildung reingestolpert durch die Schullaufbahn. Höhere Handelsschule, Fachoberschule Wirtschaft und am Ende wurde ich morgens wach und war plötzlich Azubi zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel.

Ich habe mich damit angefreundet. Ich bin ein ordnungsliebender Mensch, ich mag Zahlen, am liebsten sollte es schwarz oder weiß sein, ja oder nein. Die grobe Richtung passt also gut, mein Ausbildungsberuf und ich sind über die Jahre Freunde geworden.

Folgerichtig habe ich eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt (IHK) begonnen und bald steht die Prüfung ins Haus. Ich möchte gerne wieder in meinem erlernten Beruf arbeiten und ich möchte gerne die Zeiten wechselnder Jobs hinter mir lassen.

Den Traumjob gab es also nie für mich. Viel mehr ist mein Ausbildungsberuf irgendwann zu meinem „Traumjob“ geworden. Zum Teil sicher auch, weil mir die ganzen Jahre nichts anderes über den Weg gelaufen ist, was mir Spass gemacht hätte.

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