Die Frau von @Dobschat hat aktuell ein Problem: Beim selber googlen ist den beiden ein Angebot auf eBay aufgefallen, dass auf den zweiten Blick eine unangenehme Überraschung bereithält. Ein Unbekannter hat sich bei eBay mit der gestohlenen Identität von Andrea angemeldet. Da es sich um einen gewerblichen Verkäufer handelt, wurde Anzeige erstattet und laut Carsten eBay am 23.01. über den Sachverhalt informiert. An der Stelle wird es dann spannend, wie man einigen von seinen Tweets entnehmen kann:

Pennen die bei #eBay? Mail, Telefon, Fax – aber der Betrüger wird nicht gesperrt… http://dobsch.at/5551

Lustig auch das Telefonat mit #eBay – „Sind sie wirklich sicher, dass es nicht ihr Account ist?“ Arghl…

Ach was, @eBayDE twittert ja auch: also Leute, was muss man tun, damit Ihr einen Betrüger endlich sperrt? Persönlich vorsprechen?

@eBayDE getan, auch angerufen und gefaxt. Beim Anruf wurde mir übrigens gesagt, dass es das Formular gar nicht geben würde. Was ein Spass…

@eBayDE Aber ist ja nicht Euer Problem, wenn hier unter anderer Leute Namen markenrechtsverletzende Produkte verkauft werden, oder was?

@eBayDE tjo, per Formular, Telefon und Fax wurdet ihr nun informiert – aber es tut sich nichts. Und der Betrüger verkauft und verkauft…

@eBayDE Warum gibt es bei Euch keine Identitätsprüfung bei der Anmeldung? Und warum reagiert man bei Euch nicht auf Betrugsmeldungen?

@ebayDE subba, jetzt rufen uns schon betrogene Kunden des Identitätsdiebs an, der Euch seit Samstag bekannt ist! Warum sperrt Ihr den nicht?

Ach so, der Identitätsdieb verkauft weiter sein Zeug bei #ebay – Reaktion von @ebayde: Null. http://dobsch.at/5551

Okay, zumindest wurde jetzt mal der Eingang der Mail von @ebayde bestätigt… und wir sollen doch noch weiter warten…

Drei Tage nach Entdeckung des Indentitätsdiebes und der Meldung bekommt man also eine Eingangsbestätigung. Selbst die Kommunikation mit @eBayDE scheint enttäuschend wenig gebracht zu haben, obwohl die Betreuung des Twitter-Accounts sogar direkt durch die eBay-Pressestelle in Dreilinden stattfindet.

Identitätsdiebstahl kann gerade bei markenrechtlichen Geschichten ganz unangenehm werden und ich kann nur hoffen, dass es sich bei dem von Carsten beschriebenen Vorgang um einen bedauerlichen Einzelfall handelt…