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Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 48)

Nahtoderlebnis im fahrradfreundlichen Osnabrück

Die Überschrift ist drastisch formuliert, aber auch nach einer knappen Stunde sitzt mir der Schrecken nach wie vor in den Gliedern. Was war passiert?

Ich war vorhin mit meiner kleinen Tochter unterwegs und hatte etwas vergessen. Ohne Kind und Anhänger war ich dann nochmals auf dem Weg durch Osnabrück von der hinteren Wüste zum Schölerberg. Am Rosenplatz stand ich gegen ca. 20 Uhr vor einer roten Ampel auf dem Radfahrstreifen, links neben mir wartende Autos, rechts neben mir die Abbiegespur mit grüner Ampel.

Der blaue Pfeil deutet auf meinen Standpunkt, die roten Pfeile zeigen die Fahrtrichtung des LKW

Plötzlich hörte ich von hinten einen LKW heranrauschen. Ich habe mich kurz umgedreht und bemerkt, dass der LKW mit Anhänger und Containern darauf „sehr zügig“ unterwegs ist. Instinktiv habe ich mich leicht nach links gelehnt, in dem Moment war schon das Führerhaus neben mir und zwar so dicht, dass ich ohne einen beherzten Sprung nach links diese Zeilen nun wohl nicht mehr schreiben würde.

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Was ist Werbung auf YouTube und was nicht?

Kürzlich gab es in Köln wohl eine Veranstaltung zu den Themen YouTube und Werbung. Der Youtuber Michael Truppe erklärt in einem Video vom 27.11.2017 in reichlich verworrenen Worten, wie das so mit der Werbung bei ihm im Kanal abläuft. Beispiel gefällig?

Ich bekomme nicht Geld dafür das ich es verwende, sondern ich verwende es und verlange Geld dafür.

[…]

Ich mache wie gesagt für Leute Werbung, die ich geil finde.

[…]

Deswegen mir ist bei mir alles ein gekennzeichnetes Werbevideo, weil es de facto so ist.

Quelle: Video vom 27.11.2017 auf YouTube

Das ist auch mal eine interessante Sicht auf die Dinge. Michael Truppe sagt also, er verwendet etwas und verlangt dafür Geld vom Hersteller. In der Vergangenheit hat er wiederholt vom Hersteller Famag geschwärmt und zwar in den allerhöchsten Tönen. Die wollten aber wohl kein Geld rausrücken und nun verwendet/bewirbt der Herr Truppe auf seinem Kanal eben die Produkte von ENT.

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Freie Lastenräder in Osnabrück – Ein Projekt stirbt langsam und qualvoll

In vielen Großstädten gibt es sie bereits, in Osnabrück fehlen sie: Freie Lastenräder, von Ehrenamtlichen organisiert und von jedermann kostenlos (aber nicht umsonst) nutzbar.

Mitte 2017 hat sich da tatsächlich etwas bewegt und ein Osnabrücker Bürger (nennen wir ihn Herrn A.) hat sich auf den Weg gemacht, etwas in der Richtung anzuschieben. Nach der ersten anfänglichen Euphorie wurde es um das ganze Projekt etwas ruhiger und auch auf Nachfragen gab es nur sporadisch eine Reaktion. Da ich diese Sache für sehr wichtig hielt, habe ich mir Gedanken darum gemacht, wie man sie trotzdem nach vorne bringen kann und mittelfristig eine Lösung auf die Beine gestellt bekommt.

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DIY-Projekt: Blätterpresse für Kinder

Der Herbst ist da und was gibt es schöneres, als diese Jahreszeit mit Kindern draußen zu genießen. Draußen im Wald mit bunten Blättern und Laubhaufen. Damit meine Tochter von den bunten Blättern ein bisschen länger etwas hat, habe ich vorhin aus zwei Brettchen und ein paar Schrauben eine kleine Blätterpresse gebastelt. So einfach, dass es eigentlich keine Erklärung braucht:

Blätterpresse

Blätterpresse

Blätterpresse

Viel Spass beim Nachbau… :-)

Gläserner Bürger? Ja bitte!

Gläserner Bürger? Ja bitte!

Manchmal fehlen mir die Worte. So auch vor kurzem in der Umkleide des Fitnessstudios, als ich das Gespräch zweier junger Männer zufällig mitgehört habe. Der eine erzählte, dass er am Folgetag morgens mit seiner Freundin trotz dieser Temperaturen ein kleines Sektfrühstück abhalten muss, weil diese eine Kooperation mit einem Sekthersteller habe.

Es ging um Instagram und das Geld, welches seine Freundin damit verdienen würde. Sie wäre nämlich eine ganz schlaue und würde sich viel von dem für die Aufnahmen benötigten Zeug einfach online bestellen und danach wieder zurücksenden. Nur die Rechnungen, die würde sie behalten und im Rahmen ihrer Einkommenssteuererklärung als Ausgabe ihres Gewerbes angeben.

Klasse, wirklich tolle Idee.

Der Typ war wohl auch unheimlich stolz darauf, dass seine Freundin eine so unfassbar schlaue Füchsin ist. So kreativ beim Steuern sparen, so erfolgreich auf Instagram.

Wenn ich mir solche Geschichten von und über kriminelle Schmarotzer anhören muss, dann wünsche ich mir ein wenig mehr gläserner Bürger. Dann wünsche ich mir eine Vernetzung zwischen Finanzamt und Wirtschaft, einen elektronischen Abgleich aller Käufe und Retouren mit den Steuererklärungen der Bürger.

Lohnen dürfte sich das für den Fiskus und damit für uns alle als Gesellschaft allemal…

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