Aktuell stehe ich einer Bekannten beim Umzug einer Domain unterstützend zur Seite. Die Konstellation ist folgende: Die Bekannte gibt ihr Engagement für eine Sache auf und möchte die Domain an jemand anderen weitergeben. Dazu hat sie ihrem aktuellen Anbieter eine Kündigung von Domain sowie Webspace-Paket geschickt und ihn darauf hingewiesen, dass noch während des laufenden Vertrages die Domain von einem Dritten per CHPROV-Antrag übernommen wird.

Hier die Antwort des Hosters:

Hallo XXX,
ich bestätige Dir die Kündiung zum 21. Juli 2009. Bitte beachte, dass
ich aus Sicherheitsgründen die Domain XXX.de *nicht* zur
Löschung vorgemerkt habe, sodass sie auch nach Inkrafttreten der
Kündigung nicht gelöscht wird. Sollte sie bis dahin nicht transferiert
worden sein, fallen die Domainkosten erneut für ein Jahr an. […]

Ich weiß nicht, worüber ich mich als erstes amüsieren sollte. Ich wähle dann wohl die absolut mangelhaften kaufmännischen Grundkenntnisse. Erst wird die Kündigung bestätigt, dann darauf hingewiesen, dass Teile des Vertrages weiterlaufen. So geht es leider nicht…

Ein Hoster mit solider kaufmännischer Grundbildung oder entsprechend zugekauftem Wissen müsste das eigentlich besser händeln können. Wenigstens lief die technische Seite bisher einwandfrei. Das liegt aber wohl in erster Linie daran, dass die Server des Hosters ganz solide im Rechenzentrum von Manitu stehen.