Mit der PSP hat der Sony-Konzern es bisher nicht leicht gehabt. Die Verkaufszahlen dürften über die Jahre hinweg weit hinter dem geblieben sein, was man sich erhofft hatte und Entwickler beklagten sich über angeblich schlechte Unterstützung durch Sony.

Anfang Oktober kam nun die PSP Go auf den Markt. Für ca. 250 Euro erhält der geneigte Gamer eine Konsole, die auf den ersten Blick trotz des höheren Preises grob in der Leistung beschnitten wurde. Die UMD-Unterstützung fehlt, die Akku-Laufzeit hat sich drastisch verringert und der Kartenleser aktzeptiert nur noch Memory Sticks Micro M2. Auch kostspielig erworbenes Zubehör lässt sich nur mit einem eher unschönen Anbaurahmen oder halt gar nicht mehr nutzen. Die Mini-USB-Buchse fehlt und der Bildschirm ist kleiner als bei den Vorgängermodellen.

Auf der Haben-Seite findet man die nun integrierten 16 GB Speicher und Bluetooth – toll! ^^

Ich gehe mal davon aus, dass sich auch Sony dieser eher schwierigen Konstellation bewußt ist und deshalb die „alte“ Bauform der PSP 3000 weiter in Produktion und Vertrieb hält. Ich bin gespannt, wie sich die Konsole mit erzwungener digitaler Spiele-Distribution in den nächsten Monaten am Markt macht.

Hier noch ein kleines Video zum Größenvergleich zwischen den verschiedenen Modellen: