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Schlagwort: Datenschutz (Seite 1 von 2)

Facebook baut Privatsphäre-Modell um

Im offenen Brief von Mark Zuckerberg an die Facebook-Nutzer wurde lang und breit erklärt, wieso das aktuelle Modell mit regionalen Netzwerken nicht mehr zeitgemäß sein soll und der User damit seine Privatsphäre nicht mehr ausreichend kontrollieren können soll.

Ich kann mir nicht helfen, aber für mich waren diese regionalen Netzwerke noch nie unter dem Aspekt des Datenschutzes interessant. Ich hätte diese jetzt viel eher wie eine Art Gruppenzugehörigkeit betrachtet. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, meine Inhalte für alle Nutzer im Netzwerk „Germany“ freizugeben.

Das neue Konzept mit den Stufen „Freunde“, „Freunde von Freunden“ oder „Alle“ finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. Zumindest die Freigabe für „Freunde von Freunden“ ist wieder zu unkontrollierbar. Mir persönlich würde es sogar völlig reichen, bestimmte Informationen für „Alle“ freigeben zu können und den Rest komplett über Listen zu organisieren.

Im Rahmen der Änderungen würde es übrigens auch endlich mal Zeit, dass sich Facebook ein wenig öffnet und gewisse Bereiche die ich gerne mit allen teilen möchte auch per RSS in die weite Welt freilässt…

Selbstmord: Chatprotokolle bringen SchülerVZ-Betreiber in Erklärungsnot

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel vorab berichtet, soll die Firma VZnet mit dem mutmaßlichen Datendieb über eine Rückgabe der Datensätze verhandelt haben. Der Technikchef der VZ-Netze soll dem 20-jährigen dabei aus Eigeninitiative Geld angeboten haben, wenn die Sache dann nicht publik würde. Es dürfte wohl das Geheimnis der direkt Betiligten bleiben, wie sich die Sache nach Bekanntwerden der Vorfälle entwickelt hat.
Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Tagen auch Theorien die Runde machen werden, dass VZnet dem jungen Mann eine Erpressung in die Schuhe schieben wollte, nachdem die Datenlecks öffentlich wurden und ihn damit indirekt in den Selbstmord getrieben hat.
Aber wie gesagt: Sind ja alles nur Mutmaßungen und der VZ-Geschäftsführer bleibt sowieso bei seiner bisherigen Darstellung.

Wer mehr dazu lesen will, dem empfehle ich den Artikel bei kress.de

Update
Hier der direkte Link zur Vorabmeldung von Spiegel.de

Der Selbstmord eines jungen Mannes und die Mär von einem Datenklau…

…unter diesem Titel veröffentlichte der Anwalt des mutmaßlichen VZ-Erpressers eine Pressemitteilung:

Seit zwei Wochen berichten die Medien über einen angeblichen Datenklau auf den Plattformen „SchülerVZ“, „MeinVZ“ und „StudiVZ“. Danach soll ein 20-jähriger Mann über zwei Millionen Daten aus Profilen der Nutzer herunter geladen und so „Datenklau“ begangen haben.

Als Strafverteidiger dieses jungen Mannes (hier „Daniel“ genannt), der am letzten Samstag in der Untersuchungshaft Selbstmord begangen hat, sehe ich mich veranlasst, der offensichtlich auf einer unzureichenden Quelle basierenden, sachlich falschen und unvollständigen Berichterstattung entgegenzutreten.

Link zum kompletten Text

Alles schaut auf VZ, keiner auf den Rest

Aktuell gehen wieder die Mutmaßungen um Datenlecks bei den VZ-Netzwerken um. Es ist die Rede davon, dass man User mit Hilfe der Super-Suche über kriterien finden konnte, die im eigentlichen Profil auf Privat geschaltet waren.

Leute, es ist echt niedlich, wie ihr euch am VZ festbeißt und dabei den Rest der Netzwerke überseht. Es ist doch nichts neues, dass solche Suchfunktionen die Privatssphäreneinstellungen umgehen.

Nehmen wir z.B. mal die Community Jappy.de, die nach eigenen Angaben über 1,5 Millionen Mitglieder hat.

Hier ein Profil in dem der Wohnort der Userin ausgeblendet ist:

profil

Und das bekommt man, wenn man den Usernamen in der Suchfunktion eingibt:

suche

Ich hab jetzt nur dieses kleine Beispiel hergenommen und nicht weiter und in anderen Communities nach ähnlichen Lücken gesucht.

Also bitte mal auf dem Teppich bleiben und nicht so tun, als ob die VZ-Netzwerke allein Hort alles Bösen wären… ;)

Anonym? Leider nicht im Leserforum der Neuen Osnabrücker Zeitung…

Im sog. Leserforum der Neuen Osnabrücker Zeitung ist in den letzten Tagen eine heiße Diskussion um den Niedergang, bzw. die Zukunft des Autobauers Karmann entbrannt. Wer dort mitreden wollte, musste seine Daten in einem Formular wie diesem hier angeben:

Neue-OZ-Karmann-Formular

Da sich dort kein Hinweis zum Datenschutz findet, würde ich davon ausgehen, dass zumindest die Mail-Adresse nicht veröffentlicht wird. Bestimmt werden sich viele der Kommentatoren in Sicherheit gefühlt haben – so z.B. auch jemand, der als Namen „Noch-Karmann Mitarbeiter“ angegeben hat. Er wird wohl nicht damit gerechnet haben, dass die NOZ mit diesem Namen die Mail-Adresse im Klartext verknüpft: Weiterlesen

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