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Schlagwort: Google (Seite 1 von 3)

Kurz notiert: HTTPS erzwingen

Google mag ja schon seit einiger Zeit verschlüsselte Verbindungen und dank Let’s Encrypt kommt man mittlerweile ja auch recht unkompliziert an brauchbare Zertifikate. Wenn bei euch jede Anfrage auf die HTTPS-verschlüsselte Verbindung umgeleitet werden soll, hilft folgender Eintrag in eurer .htaccess-Datei:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]

YouTube Red aus Deutschland nutzen

YouTube Red ist ein Angebot, bei dem gegen eine monatliche Zahlung von 9,99 $ YouTube ohne Werbung genutzt werden kann. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, Videos für die Nutzung ohne Netzzugang offline zu speichern sowie die Funktion der Hintergrundwiedergabe. Als Bonbon erhält man obendrein ein Abo für Google Play Music. Eines zahlen, beides nutzen.

Klingt gut? Ja, aber vorerst leider nur für Nutzer aus den USA. Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben und habe gerade mal ausprobiert, wie ihr auch aus Deutschland Zugang zu YouTube Red bekommen könnt.

Das wichtigste Element ist ein VPN-Zugang in den USA, damit ihr die Geosperre umgehen könnt. Günstiger Anbieter ist hier VPN.SH, bei denen man bereits für schmale 2 Pfund einen Monat lang VPN-Zugang erhält. Und keine Sorge: YouTube Red funktioniert nach der erstmaligen Einrichtung auch ohne VPN-Zugang weiter.

Wenn ihr euch bei VPN.SH angemeldet und euren VPN-Zugang eingerichtet habt, überprüft ihr eben hier, ob es geklappt hat. Das sieht im Erfolgsfall ungefähr so aus:

Wie_ist_meine_IP-Adresse_

Leider klappt damit die Anmeldung immer noch nicht, denn YouTube überprüft auch, aus welchem Land eure Zahlungsmethode kommt. Als nächsten Schritt setzt ihr daher die Adresse eurer Kreditkarte und eures Google Wallet-Accounts auf eine US-Adresse:

Google_Payments

Damit ist bereits alles erledigt und ihr könnt nun YouTube Red aufrufen und euren kostenlosen Probezeitraum starten:

Bildschirmfoto_2015-10-30_um_08_02_41

Aber Achtung: Nach dem Ende der 30 Tage wird das Abo automatisch kostenpflichtig fortgesetzt.

Spannend bleibt die Frage, was nach den 30 Tagen passiert, wenn ihr eure Adresse im Google Wallet wieder korrekt auf eure deutsche Adresse eingestellt habt. Ich bin gespannt, ob es bei euch dennoch weiterhin funktioniert.

YouTube

Verletzt Google Buzz massiv deutsches Urheberrecht?

Meine Meinung zu Buzz steht immer noch recht fest. Dennoch habe ich gestern noch ein wenig mit Buzz gespielt. Dabei ist mir etwas aufgefallen, was früher oder später zum heißen Eisen sein könnte. Google Buzz führt auf der Profilseite des Nutzers die öffentlichen Buzzes auf. Wenn ich meine Empfehlungen aus dem Google Reader in Buzz einbinde, erscheinen dort meine empfohlenen Artikel. Dabei beschränkt sich Buzz aber nicht auf einen Link mit kurzem Teaser, sondern bindet den fremden Content über „Diesen Post maximieren“ komplett ein.

Ich bin kein Jurist, aber selbst mit meinen bescheidenen Kenntnissen im deutschen Urheberrecht bekomme ich bei dieser Umsetzung massive Bauchschmerzen. Die Problematik ist ja nicht neu, da Google das so auch auf den persönlichen öffentlichen Empfehlungsseiten des Google Readers handhabt, gewinnt aber durch den Hype um Buzz nochmal neue Brisanz und Aktualität. Bei Kai kann ich von Glück sagen, dass er mit seinen Blogbeiträgen locker umgeht. Bei manch anderem wäre jetzt sicher schon die Abmahnung unterwegs. Ich bin gespannt, wann die ersten Geier auf diesen Zug aufspringen.

Google Buzz – Viel bekannter Content und zusätzlicher Stress

Google Buzz lässt mich grübelnd zurück. Ich verfolge dort mittlerweile einige Kontakte und deren Nutzungsverhalten ist extrem unterschiedlich. Ein User ist mir heute aufgefallen, weil er seinen FriendFeed komplett in Buzz zieht, ein anderer überlegt noch, ob er nur den Google Reader oder lieber gar keine externen Quellen importieren soll.

Grundsätzlich nutze ich Twitter und veröffentliche dort mit Hilfe von FriendFeed Links auf meine ganzen anderen Aktivitäten im Social Web. Dann gibt es da noch Facebook, wo ich ebenfalls einige der Aktivitäten importiere, die ich auch mit FriendFeed für Twitter aggregiere und zusätzlich ausgewählte Tweets.

Was ist/soll/kann also Buzz für mich sein, außer ein zusätzlicher Kanal, den ich auch wieder regelmäßig bestücken und pflegen muss? Etwa ein Sammelbecken in dem meine Kontakte mich mit Content zuschütten, den ich an anderer Stelle schon x mal von genau diesen Personen gesehen habe? Etwas, unter dem mein Content bei Google noch besser gefunden wird und wo ich aufpassen muss, ja nichts reputationsschädigendes zu schreiben? Ich weiß es (noch) nicht…

Ich weiß aber sicher, dass ich mich aus Buzz mit einem Klick auf „Buzz deaktivieren“ unten im Footer von Googlemail wieder verabschieden kann und mir das ggf. jede Menge zusätzlichen Stress ersparen würde.

Update
Ich bin wieder raus. Buzz nervt aktuell einfach nur ab.

Google – Schluß mit Zensur oder Rückzug aus China

Google hat soeben einen bemerkenswerten Blogpost veröffentlicht. Darin ging es um kürzlich erfolgte Attacken gegen Google aus China und den Versuchen, in die Googlemail-Accounts von Menschenrechtlern einzubrechen. Weiterhin wurde wohl festgestellt, dass über einen längeren Zeitraum routinemäßig unbefugte Logins in die Mailkonten von Anwälten aus den USA, China und Europa gab, die sich mit Menschenrechten beschäftigen. Diese Zugriffe resultieren nicht aus Einbrüchen bei Google, sondern vermutlich aus geschickter Spionage nach den Zugangsdaten.

Aus den Attacken zieht Google nun folgende Konsequenz:

These attacks and the surveillance they have uncovered–combined with the attempts over the past year to further limit free speech on the web–have led us to conclude that we should review the feasibility of our business operations in China. We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all. We recognize that this may well mean having to shut down Google.cn, and potentially our offices in China.

Im Klartext ist Google also nicht mehr gewilllt, ein Engagement in der derzeitigen Form in China fortzuführen. Es soll Gespräche mit chinesischen Behörden über eine Lockerung der Zensur geben, in deren letzter Konsequenz Google auch eine Schließung von Google.cn und der Büros in China in Kauf nehmen will.

Daumen hoch für die Entscheider. Die Entscheidung von Google wird zwar nichts an den Zuständen in China ändern, aber dieses Zeichen ist sicher sehr viel wert… :)

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