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Schlagwort: Netzgeschehen (Seite 1 von 2)

Leben im Netz – 24 Stunden ohne Ausgang

Am 10. Februar 2010 wollen das Magazin blue und OScommunity die Grenzen der virtuellen Welt austesten. Die 20-jährige Alina wird am Mittwoch einen Tag lang in ihrem Zimmer eingeschlossen Alltagsaufgaben über das Netz bewältigen müssen. Im Vorfeld haben die Nutzer der Community eine Reihe von Aufgaben wie z.B. Wäsche waschen, Arzt auftreiben oder Geld verdienen vorgeschlagen. Was sonst noch den Sprung auf die Liste geschafft hat, wird vorab nicht verraten. Alina wird diese Aufgaben lösen müssen, ohne ihr Zimmer zu verlassen. Nur ein einziges Mal darf sie einen der Zuschauer als „Joker“ um Hilfe bitten.
Übertragen wird das Experiment am Mittwoch ab 10 Uhr bei OScommunity und os1.tv.

Quelle: Neue OZ (Online am 8.2.10)

Haftstrafen für die Betreiber von Pirate-Bay

Wie die schwedische Zeitung The Local berichtet, wurden die Betreiber der Plattform Pirate-Bay wegen Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung schuldig gesprochen.

Pirate-Bay

Fredrik Neij, Gottfrid Svartholm Warg, Peter Sunde und Carl Lundström wurden neben einer Gefängnisstrafe von einem Jahr zu 3,5 Millionen US-Dollar Schadensersatz verurteilt. Die Strafe fällt so hoch aus, da das Gericht die Ansicht vertritt, dass die Angeklagten ihre Plattform mit wirtschaftlichen Zielen betrieben haben. Der jährliche Gewinn von Pirate-Bay soll bei 1,2 Millionen US-Dollar liegen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und die vier Betreiber werden aller Voraussicht nach in Berufung gehen. Man darf gespannt sein, ob dieses Verfahren in einigen Jahren beim Europäischen Gerichtshof entscheiden werden muss.

Aufgrund des großen Medieninteresses gibt Pirate-Bay gegen 13 Uhr eine Pressekonferenz. Der Link zur Konferenz findet sich kurz vor 13 Uhr auf http://thepiratebay.org/

UPDATE
Hier das Video der „Pressekonferenz“:

T-Shirt „Ich wähle keine Spielekiller“ von 3Dsupply

Gamer beziehen Stellung

In den Tage nach den tragischen Vorfällen in Winnenden sind wieder vermehrt Spieler von in der Öffentlichkeit so genannten „Killerspielen“ in das Visier diverser Moralapostel und Talkshow-Spinner geraten. 3dsupply hat sich die aktuelle Suche nach einem Sündenbock zum Anlass genommen, wieder einmal eine Shirt-Aktion aufzulegen.

T-Shirt "Ich wähle keine Spielekiller" von 3Dsupply - Gamer beziehen Stellung

Bis zum 20.03.2009 kann jeder Kunde pro Bestellung ein kostenloses Shirt mit dem Aufdruck „Ich wähle keine Spielekiller“ bekommen.

Mit diesem Shirt könnt Ihr deutlich Stellung gegen die einseitige Verurteilung von Gamern als potentielle Amokläufer durch die etablierten Parteien beziehen.

Falls man nicht anderes dazu bestellt, fallen laut Marius von 3Dsupply lediglich die Versandkosten in Höhe von 6,90 Euro an.

Zum Shop

Deutsche Bahn mahnt netzpolitk.org ab

Im Rahmen der aktuellen Affäre bei der Deutschen Bahn, hat die Webseite netzpolitik.org ein brisantes Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten veröffentlicht.

Memo zur Rasterfahndung bei der Deutschen Bahn

Aus diesem Memo wurde in den vergangenen Tagen viel in den Medien berichtet, bei netzpolitik.org wurde es direkt verlinkt.
Die Deutsche Bahn nahm diese Veröffentlichung nun zum Anlass für eine Abmahnung. Man bezieht sich von Seiten der abmahnenden Deutschen Bahn auf diverse Verstöße gegen das UWG und BGB – kurz gefasst wirft man netzpolitik.org den Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen vor.
Der Abmahnung selbst war nicht zu entnehmen, ob und wieviel die Bahn, bzw. deren Anwälte für diese Abmahnung berechnet.

Für netzpolitik.org stellt sich nun die Frage, ob man es auf eine juristische Auseinandersetzung ankommen lässt. Die Deutsche Bahn hat unzweifelhaft mehr Ausdauer und finanzielle Mittel in einem Gerichtsverfahren.
Vom moralischen Standpunkt kommt es mir persönlich hoch, wenn ich sehe, wie die Bahn sich ohnmächtig gegen die Übermacht der „großen“ Medien für ein Exempel einen der schwächsten greift.
Allerdings bin ich recht zuversichtlich, dass diese Abmahnung noch heute entsprechende Aufmerksamkeit finden wird.

Deutsche Bahn mahnt netzpolitik.org ab

Deutsche Bahn mahnt netzpolitik.org ab

Deutsche Bahn mahnt netzpolitik.org ab

Deutsche Bahn mahnt netzpolitik.org ab

Eventuell erledigt sich die Sach ja schneller als man denkt…

Update
Die Medien werden langsam aber sicher aufmerksam. Auf Golem findet sich bereits ein Beitrag.

Webentwicklung im 400 Euro-Minijob

Seit sich um den Webworker an sich die wildesten Mythen über seine Verfügbarkeit, Belastbarkeit und unglaubliche Flexibilität ranken, kommen immer mehr unpassende bis dreiste Jobangebote auf den Markt.
Den Vogel abgeschossen hat für mich eine Firma aus Niedersachsen. Diese sucht auf den Webseiten der Arbeitsagentur einen „Webentwickler für die eigene Homepage auf 400,- Euro Basis“.

Stellenangebot

Das ganze soll in „Teilzeit – flexibel“ erfolgen – was auch immer man sich bei der Vergütung darunter vorstellen darf.

Da meine Neugier wieder mal zu groß war, habe ich dem Unternehmen kurz meine Unterlagen zugesendet. Nachgewiesen habe ich darin u.a. Qualifikationen in den folgenden Bereichen:

Webentwicklung

  • Konzeption und Gestaltung
  • Planung der technischen Anforderungen
  • Webprogrammierung (z.B. HTML/XHTML, CSS, PHP, MySQL)
  • Redaktionssysteme (z.B. WordPress, Joomla, Drupal)
  • Datenbankanbindung
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Zugriffsanalyse

Netzwerkmanagement Linux und Windows

  • Installation und Administration von Mail-, File-, Datenbank- und Webservern, Firewalls, etc.
  • Fehleranalyse und -behebung
  • Datensicherung und -sicherheit, Netzwerksicherheit
  • Benutzer- und Zugriffsverwaltung
  • Benutzerbetreuung (Help Desk)
  • Migrationskonzeption und -durchführung
  • LAN-, WAN-, WLAN-Anbindung

Heute hatte ich die Antwort im Briefkasten. Mehr noch als über die Absage, war ich über die Begründung erstaunt:

Absage

„Ausbildung und Erfahrung“ entsprechen bei den von mir genannten Anforderungen also nicht dem geforderten Profil?

Mit Verlaub: Abgesehen davon, dass ich die sehr schwammig formulierten Anforderungen voll abdecke, reden wir von einer Webseite, die sich bisher auf dem Niveau hier befindet:

Webseite

Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg bei der Suche nach einer für diesen anspruchsvollen Job ausreichend qualifizierten Person – die sich im Idealfall auch von Luft ernähren kann… :D

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