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Schlagwort: Social Media

notebooksbilliger.de gibt Gas im Social Web

notebooksbilliger.de dürfte vielen Lesern ein Begriff sein als einer der umsatzstärksten Internet-Händler für Hard- und Software in Deutschland mit dem Schwerpunkt auf Notebooks und Zubehör. Nachdem im letzten Jahr bereits der Twitter-Account an den Start ging und eine Fanseite bei Facebook Anlaufstelle für Kunden und Freunde bietet, startet der Onliner jetzt mit einem neuen Blog durch.
Auf blog.notebooksbilliger.de bloggt unter anderem Carsten Knobloch, der sich mit seinem Tech-Blog stadt-bremerhaven.de seit Jahren im entsprechenden Umfeld bewegt. Zu seinem neuen Engagement habe ich Carsten ein paar Fragen gestellt.

Du bloggst ja jetzt für Notebooksbilliger, ist das eine One-Man-Show oder tauchen da mit der Zeit noch mehr Gesichter auf? – Das Blog ist natürlich keine One-Man-Show, obwohl die grobe Idee von mir stammt. Du kennst mich ja als Technik-Freak und als eben jener vermisste ich die authentische Berichterstattung aus dem wahren Leben. Mit dieser Meinung stand ich zum Glück nicht alleine da. In Zukunft wirst du dort wesentlich mehr Gesichter sehen. Neben Mitarbeitern werden wir sicherlich auch den einen oder anderen Gastblogger begrüßen dürfen. Wir wollen nicht nur unseren Shop befeuern, sondern uns austauschen. Was denken User über Geräte? Wie fühlen sich Geräte an? All sowas. Du weisst selber: ein Blog ist nicht planbar. Man muss es „leben“. Einfach machen. Ja, da wird definitiv noch mehr kommen, aber daran bauen wir intern noch ;)

Um welche Bereiche des Social Media-Auftritts kümmerst Du Dich noch und wirst Du jetzt regelmäßig als Repräsentant von NBB auf Barcamps und den ganzen anderen Events vertreten sein? – Momentan bin ich irgendwie eine Schnittstelle. Klar haben wir einen Kundenservice, aber manchmal wollen Menschen eben via Blog, Facebook oder Twitter kommunizieren. Und dort erreichst du unter anderem auch mich. Natürlich wirst du mich auch „hier und da“ treffen. Das war einer meiner Hauptgründe an diesem Projekt teilzunehmen. Ja, ich bin ein Gesicht nach draussen, aber nur eines von vielen :)

Was für Themen dürfen wir im Blog von NBB neben den obligatorischen Unboxing-Geschichten erwarten? – Unboxing, Software und Hardware ist sicherlich ein Schwerpunktthema. Man muss auch sehen, was Mitblogger interessiert. Diese machen die Themen ;) Des Weiteren ist ein Thema ja eben auch das in der Frage 2 erwähnte „Unterwegs sein“. Was passiert in der Szene. Wo geschehen spannende Dinge? Dazu bitte auch den letzten Satz zur Antwort auf Frage 1 beachten :)

Wie wirkt sich Dein neuer Job auf Dein privates Blog stadt-bremerhaven.de aus? Gibt es da thematische Überschneidungen, durch die sich zukünftig Inhalte ins Firmenblog verschieben werden? – Sicherlich wird es thematische Überschneidungen geben. Aber letztendlich bezahlt mich nicht mein Blog, sondern mein Arbeitgeber. Ich werde weiterhin straight meine Freewaretipps verbloggen, von denen ich der Meinung bin, dass diese nicht in unser Firmenblog gehören. Dort wird es, wie gesagt, primär um Hardware und die ganze Magie „drum rum“ gehen. Du kannst aber davon ausgehen, dass ich auf meinem Blog auf meine Aktivitäten für die Firma in Sachen „unterwegs sein“ und Hardware auch erwähne. Schließlich bin ich keine Maschine, sondern auch ein Mensch. Ich arbeite für notebooksbilliger.de , bin aber eben auch zusätzlich als normaler Mensch auf Barcamps und Messen. Des Weiteren denke ich, dass interessierten Lesern meines Blogs auch ein gewisser Mehrwert geboten wird, wenn sie jemanden haben, der Hardware XY schon einmal in der Hand hatte.

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Man darf also gespannt sein, was Carsten und die Jungs von notebooksbilliger.de zukünftig noch für Überraschungen bereithalten. Für die Zukunft gibt es von meiner Seite jedenfalls die besten Wünsche.

1&1 lädt zum Bloggertreffen mit Marcell D’Avis

Nachdem die Social Media-Truppe von 1&1 im Forum von Chip gesperrt wurde, gibt es nun die nächste Runde in Sachen Kundenzufriedenheit zu bewundern. 1&1 lädt für den 15.01.2010 zu einem „Bloggertreffen“ nach Montabaur  ein. Die Firma möchte geneigten Bloggern dort Marcell D’Avis und seine Maßnahmen zur Kundenzufriedenheit vorstellen. Danach möchte man von den Bloggern Feedback zu der Kampagne und auch Vorschläge, was man besser machen kann.

Es ist natürlich bemerkenswert, dass sich 1&1 irgendwie engagiert, aber wie der Webarchitekt in seinem Beitrag dazu bereits angemerkt hat, empfinde auch ich das ganze als ziemlich dreist. 1&1 startet also dieses Kundenzufriedensheitsding und  trifft damit z.B. bei Twitter oft auf amüsierte Vertreter des Social Web, die sich bissige Kommentare nicht immer verkneifen können. Was liegt da also näher, als sich mal ein paar von denen zu sich einzuladen. Man kann das „Feedback einholen“ nennen oder auch „Wie greife ich die ideale Web 2.0-Strategie für lau ab“.

In den Kommentaren bei Kai wurde zwar angemerkt, dass z.B. Fahrtkosten erstattet würden, aber mal ehrlich: Da hängt noch viel mehr dran. Wenn man mal alle finanziellen Aspekte außer acht lassen würde, bringt man dort nicht zuletzt seine über lange Jahre gesammelte Erfahrung ein, die sich gar nicht in Geld aufwiegen lässt. Ich finde es wirklich extrem „offensiv“ das so durchziehen zu wollen.

Kleiner Tipp an die Leute von 1&1: Fahrt mal zu dem einen oder anderen populären Blogger, der wirklich weiß wovon er redet. Fragt ihn in einem Videointerview, wie er die aktuelle Kampagne reflektiert und stellt das ungeschnitten in euren Blog. Notfalls könntet ihr sowas sogar mal mit Kunden machen die Probleme hatten und deren Probleme ihr gelöst habt. Das stellt ihr dann in euren Blog und macht euch damit extrem glaubwürdig. Im besten Fall bekommt ihr dann sogar ehrliches Feedback, auf das ihr aufbauen könnt. Ob euch diese Einladungen per Mail zu einem „Bloggertreffen“ weiterbringen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Für das Wochenende wurde übrigens wenig schönes Wetter mit eher dunklen Wolken am Horizont vorhergesagt. Ich bin gespannt, wie es sich in der nächsten Woche entwickelt…

Social Media gewinnt – Der kleine Blumenladen ist fast gerettet

Nach Caschys Aktion mit dem Netbook für seinen Freund Bene, gibt es bereits die nächste Erfolgsmeldung in einer Sache für den guten Zweck zu vermelden. Die Aktion „Rettet den kleinen Blumenladen“ ist fast abgeschlossen. Dabei geht es um folgendes:

Der Lieblingsblumenladen meiner Freundin in der Windscheidstr. 22 im Charlottenburger Kiez am Stuttgarter Platz wird am 24. Dezember zum letzten Mal öffnen. Es ist ein sehr kleiner, mit viel Liebe und Sorgfalt eingerichteter und geführter Laden. Darin arbeitet mit dem Besitzer nur eine Person. Er verzichtete seit Eröffnung weitestgehend auf Urlaub, freie Tage oder pünktlichen Feierabend, um über die Runden zu kommen. […] Unverschuldet war er sehr lange krank und konnte seinen Laden in dieser Zeit nicht öffnen. Um den Laden 2010 weiterführen zu können, hätte er sich weiter verschulden müssen. Dieses persönliche Risiko wollte er nicht eingehen und beschloss daher, den Laden am Heiligabend aufzugeben.

Um den kleinen Blumenladen zu retten, sind 10.000 Euro erforderlich. Vor Beginn der Sammlung hat der Initiator bereits 4.000 Euro im Freundeskreis gesammelt. Von den fehlenden 6.000 Euro sind zum Zeitpunkt dieses Beitrages nur noch 1506 Euro offen. 1506 Euro fehlen also noch bis Heiligabend, um ein Zeichen für die kleinen Läden um die Ecke zu setzen.

Ich muss gestehen, dass ich selber nichts gespendet habe, da es aktuell bei mir auch nicht so rosig aussieht. Aber viele meiner Follower wie zum Beispiel @chr1spy oder @svhennig haben es getan. Setzt doch auch ein Zeichen und tut es ihnen gleich. Hier der Link zur Aktion.

Westaflex im Web 2.0

Ich bin hier im Blog ja oft kritisch, daher schafft es nun auch mal ein positives Beispiel eines Unternehmens im Web 2.0 zu einem Posting. ;)

Westaflex existiert seit 1933 und stellt unter anderem Wellrohre und Schalldämpfer her. Weltweit sind nach Unternehmensangaben inklusive Lizenznehmern und Tochterunternehmen 2.700 Mitarbeiter beschäftigt.
Während meiner Zeit bei Wilhelm Koch, dürfte ich sicher das eine oder andere Produkt von Westaflex in den Händen gehalten haben.

Westaflex bei Twitter

Aufgefallen ist mir Westaflex vor einiger Zeit bei Twitter. Grundsätzlich mag ich keine Accounts von Firmen. Zu oft habe ich welchen gefolgt, die dann Twitter doch nur zur Werbung genutzt haben oder derart krampfhaft am Web 2.0 teilnehmen wollten, dass es schon peinlich wirkt. Westaflex stellt da eine angenehme Ausnahme dar.
Neben dem Twitter-Account gibt es zum Beispiel noch Videos bei Sevenload, Fotos bei Flickr und das Blog (bzw. Forum) von Westaflex.

Es kommt einfach alles sehr menschlich und doch fachlich kompetent rüber und bildet damit einen schönen Gegenpol zu den Marketingaktivitäten manch einer Agentur. Kein Schweiß auf der Stirn vor lauter Druck, auch ja genug „Web 2.0“ zu sein, sondern locker weg. So muss das sein und so gefällt es auch dem Follower… :D

P.S.
Interessant für Twitter-Einsteiger wird der folgende Podcast sein: „Experteninterview mit Nicole Simon zum Thema Twitter“

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