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VZ-Netzwerke startet OpenSocial-Aktivitäten

Ab heute haben die 15,7 Millionen VZ-Mitglieder die Möglichkeit, sich in ihrem Netzwerk mit Apps auszutoben. VZ-Netzwerke hat offiziell seine OpenSocial-Aktivitäten gestartet. Anfänglich stehen den Usern unter anderem folgende Anwendungen zur Verfügung:

– Brain Buddies (wooga, Social-Game)
– FunCards (Plinga Online-Game)
– MIKESTAR (Online-Karaoke)
– Pizza.de (Lieferdienste-Portal)
– Spendino (Fundraising-Werkzeug)
– spickmich (Lehrerbewertungsplattform)
– steereo (Musikportal)
– stern.de – Bilder des Tages
– Turtle Squad (Plinga, Online-Game)

Interessant ist das Prinzip der Visitenkarten, mit dem Nutzer für jede Anwendung gesonderte Identitäten festlegen können und so einen gewissen Schutz iher persönlichen Daten genießen sollen.

Im zweiten Quartal 2010 will VZ-Netzwerke die Apps noch mit einem eigenen Bezahlsystem ausstatten. Die Entwicklung des Projekts wird sicher interessant zu beobachten sein, ich persönlich würde VZ-Netzwerke allerdings meine Zahlungsdaten in absolut keiner Form anvertrauen und bestimmt auch kein Nutzer vom geplanten „studiVZ Connect“ werden.

Selbstmord: Chatprotokolle bringen SchülerVZ-Betreiber in Erklärungsnot

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel vorab berichtet, soll die Firma VZnet mit dem mutmaßlichen Datendieb über eine Rückgabe der Datensätze verhandelt haben. Der Technikchef der VZ-Netze soll dem 20-jährigen dabei aus Eigeninitiative Geld angeboten haben, wenn die Sache dann nicht publik würde. Es dürfte wohl das Geheimnis der direkt Betiligten bleiben, wie sich die Sache nach Bekanntwerden der Vorfälle entwickelt hat.
Ich bin mir sicher, dass in den nächsten Tagen auch Theorien die Runde machen werden, dass VZnet dem jungen Mann eine Erpressung in die Schuhe schieben wollte, nachdem die Datenlecks öffentlich wurden und ihn damit indirekt in den Selbstmord getrieben hat.
Aber wie gesagt: Sind ja alles nur Mutmaßungen und der VZ-Geschäftsführer bleibt sowieso bei seiner bisherigen Darstellung.

Wer mehr dazu lesen will, dem empfehle ich den Artikel bei kress.de

Update
Hier der direkte Link zur Vorabmeldung von Spiegel.de

Der Selbstmord eines jungen Mannes und die Mär von einem Datenklau…

…unter diesem Titel veröffentlichte der Anwalt des mutmaßlichen VZ-Erpressers eine Pressemitteilung:

Seit zwei Wochen berichten die Medien über einen angeblichen Datenklau auf den Plattformen „SchülerVZ“, „MeinVZ“ und „StudiVZ“. Danach soll ein 20-jähriger Mann über zwei Millionen Daten aus Profilen der Nutzer herunter geladen und so „Datenklau“ begangen haben.

Als Strafverteidiger dieses jungen Mannes (hier „Daniel“ genannt), der am letzten Samstag in der Untersuchungshaft Selbstmord begangen hat, sehe ich mich veranlasst, der offensichtlich auf einer unzureichenden Quelle basierenden, sachlich falschen und unvollständigen Berichterstattung entgegenzutreten.

Link zum kompletten Text

Datenklau bei SchülerVZ: Tatverdächtiger begeht Selbstmord

Vor 10 Tagen ist ein Tatverdächtiger verhaftet worden, der Datensätze von SchülerVZ abgefischt haben soll. Diese Datensätze hat er dann wohl u.a. dazu verwendet, einen Erpressungsversuch gegenüber VZnet zu starten.

Ich gebe zu, dass der Täter alles andere als meine Sympathie hatte – besonders weil er sich an Daten von Kindern und Jugendlichen vergriffen hat. Diese haben eben in vielen Fällen nicht die Medienkompetenz, um sich der Gefahr bei Veröffentlichung privater Daten im Internet bewußt zu sein.

Gerade eben war auf Stern.de und bei N24 zu lesen, dass genau diese Person sich offenbar in der Jugendhaftanstalt Plötzensee das Leben genommen hat. Man kann nur darüber spekulieren, welche Vorgeschichte eine Person hat, die bereits im Knastblog von ihren vorherigen Erfahrungen in U-Haft berichtet hat. Wenn die erneute Inhaftierung der Auslöser für den Selbstmord war, kann man sich auch fragen, wieso die erste Erfahrung in Haft nicht gereicht hat, um sich an das Gesetz zu halten. Die meisten Fragen werden wohl offen bleiben.

Menschlich bedauere ich diesen Fall jetzt sehr. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe sind sicher nichts gewesen, was man nicht durch eine Strafe hätte aus der Welt schaffen können. Aber ein Selbstmord wegen dem Scheiss…

Update
Ein Sprecher der Justizverwaltung hat die Sache bestätigt.

schülerVZ und der Jugendschutz

In den Informationen für Eltern und Lehrer bei schülerVZ heißt es unter anderem

Allerdings legen wir großen Wert darauf, dass die Schüler unter sich bleiben und kommunizieren können – daher bieten wir keinen Gastzugang für Erwachsene an.

In den AGB wird ganz deutlich formuliert

schülerVZ richtet sich ausschließlich an Schüler und Schülerinnen ab zwölf (12) Jahren. Du darfst den Service und das Angebot von schülerVZ daher nur nutzen, Dich anmelden und Mitglied werden, wenn Du mindestens das (zwölfte) 12. Lebensjahr vollendet hast und Schüler oder Schülerin bist.
[…]
Wenn Du also jünger als zwölf (12) Jahre, kein Schüler bzw. keine Schülerin, oder wenn Du mit den Allgemeinen Nutzungsbedingungen nicht einverstanden bist, mußt Du von einer Anmeldung absehen.

schülerVZ gehört auch zu den Mitzeichnern des EU SNS Safer Social Networking Principles, einer Selbstverpflichtung zum Jugendschutz in Social Networks.
In dieser Selbstverpflichtung heißt es wörtlich:

– schülerVZ is restricted for persons between 12 an 21 years by terms
– profiles of older or younger persons who get reported will be deleted
– no possibility at schülerVZ to choose an age younger than 12 or older than 21

Die Rahmenbedingungen sind also klar abgesteckt.

Kürzlich habe ich eher zufällig auf der Webseite eines Mitgliedes des niedersächsischen Landtages, namentlich Victor Perli einen Verweis auf sein Profil bei schülerVZ gefunden. Victor ist älter als 21 und definitiv kein Schüler mehr.

Profile von Victor Perli

Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um mal unter realen Bedingungen zu testen, wie weit es mit der Selbstverpflichtung bei schülerVZ wirklich her ist und den Support am 22.07.2009 mit Mails an hilfe@schuelervz.net und vorzimmer@schuelervz.net informiert.

Guten Morgen zusammen :)

Soweit ich informiert bin, richtet sich euer Angebot SchuelerVZ an Schüler ab 12 Jahren. In euren AGB heißt es dazu:

„Wenn Du also jünger als zwölf (12) Jahre, kein Schüler bzw. keine Schülerin, oder wenn Du mit den Allgemeinen Nutzungsbedingungen nicht einverstanden bist, mußt Du von einer Anmeldung absehen.“

Mir ist heute beim Surfen ein SchuelerVZ-Button auf der Homepage von Victor Perli aufgefallen. Diese Person ist laut Webseite 27 Jahre alt und beruflich mittlerweile definitiv über den Schulbesuch hinaus.
Das Profil findet sich unter diesem Link:
http://www.schuelervz.net/Profile/01dbacb79a5490ac/
Zusätzlich ist dort noch ein StudiVZ-Account verlinkt.
Ich frage mich nun, wieso neben einem StudiVZ-Account bei eriner fast 30-jährigen Person die Notwendigkeit besteht, einen SchuelerVZ-Account zu betreiben.
SchuelerVZ lässt öffentlich ja immer wieder verlauten, dass Jugendschutz ein sehr wichtiges Thema ist und ich gehe davon aus, dass unter diesem Gesichtspunkt auch der Ausschluß von Nicht-Schülern eine Rolle spielt.
Bevor ich die Sache im Blog publiziere, wüßte ich daher gerne, wie ihr zum konkreten Fall steht und was ihr nun nach Kenntnisnahme des AGB-Verstoßes zu tun gedenkt.

In der Antwort vom gleichen Tag wird mir mitgeteilt, dass man keine Anhaltspunkte dafür hätte, dass die Person fast 30 Jahre alt ist und mich bittet den Link zu seiner Webseite an den Support von schülerVZ zu senden. Weil ich ja ein schmieriger Denunziant</ironie> bin, kam ich dem gerne nach.

Hallo,

hier der Link zur Site mit Lebenslauf und Links zu Profilen im Schueler- und StudiVZ: http://www.perli.de/autor/
Geboren 1982 und beruflich als Landtagsmitglied engagiert. Also eindeutig kein Schüler mehr.

http://www.perli.de/autor/

Danach habe ich leider kein Feedback mehr bekommen, laut einer Bekannten mit Zugang zu schülerVZ ist das Profil auch heute noch vorhanden.
Es gibt nun mehrere Optionen, wieso nichts mehr passiert ist.
Entweder war der Zeitraum für eine Reaktion zu kurz oder das Profil wird nicht gelöscht, weil der Inhaber ein „Prominenter“ ist oder schülerVZ behandelt die Selbstverpflichtung einfach nicht mit dem gebotenen Ernst.
Ich hoffe ja, dass der Support ganz simpel bei seiner Arbeitsbelastung noch nicht zu einer Löschung gekommen ist. Alles andere wäre wohl der Jugendschutz-Offenbarungseid bei schülerVZ…

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