Ich habe in vergangenen Beiträgen ja schon meine Befürchtungen geäußert, das sich so einige Leute mit seltsamen Ansichten bei den Piraten sammeln.

Bedenklich finde ich den Kommentar vom Landpirat zum Posting „Wenn KiPo-Fans und Piraten-Sympathisanten die Maske fallen lassen“:

Piraten sind für das Löschen von Kinderporno im Netz und regen das sogar selbstständig an, indem einige von ihnen in der Vergangenheit Provider anschrieben, die dann das Material auf ihren Servern löschten. Die blödsinnigen Behauptungen, die hier aufgestellt werden, finde ich ziemlich unfair. Gibt es keine besseren Argumente?

Piraten suchen sich also selber KiPo im Netz und melden das dann an die Provider? Ahaha… Das klingt jetzt schon nach strafbaren Handlungen. Oder soll der gewisse Ermittlungsfreiraum jetzt nicht mehr nur für MdB’s sondern für die Piraten insgesamt gelten?

Ich wüsste nicht, warum ein Fan von solchen Bildern sich speziell zu den Piraten hingezogen fühlen sollte. Abgesehen von Leuten, denen diese Neigung angeboren ist, die sie aber nicht ausleben, sie geheimer als geheim halten und ansonsten ganz normal unter uns allen leben. Davon gibt es sicher – überall – mehr, als man denkt. Mit denen hätte ich übrigens auch keine Probleme. Niemand kann sich seine sexuellen Neigungen aussuchen – was man tut ist entscheidend.

Puh… Wenn ich das richtig deute, hat der Kommentator absolut kein Problem damit wenn sich jemand sexuell von Kindern angezogen fühlt. Das wäre natürlich ein erster Schritt zur Tolerierung gesellschaftlich bisher geächteter „Vorlieben“. Ich kann nur hoffen das nicht alle Piraten derart aufgeschlossen und tolerant gegenüber Pädophilen sind. Der Schritt von der nicht aktiv ausgelebten Neigung zum aktiven sexuellen Missbrauch von Kindern dürfte verkappten Pädophilen bei gesellschaftlicher Tolerierung ihrer Neigung dann ja nicht mehr so schwer fallen.