Meine Meinung zu Buzz steht immer noch recht fest. Dennoch habe ich gestern noch ein wenig mit Buzz gespielt. Dabei ist mir etwas aufgefallen, was früher oder später zum heißen Eisen sein könnte. Google Buzz führt auf der Profilseite des Nutzers die öffentlichen Buzzes auf. Wenn ich meine Empfehlungen aus dem Google Reader in Buzz einbinde, erscheinen dort meine empfohlenen Artikel. Dabei beschränkt sich Buzz aber nicht auf einen Link mit kurzem Teaser, sondern bindet den fremden Content über „Diesen Post maximieren“ komplett ein.

Ich bin kein Jurist, aber selbst mit meinen bescheidenen Kenntnissen im deutschen Urheberrecht bekomme ich bei dieser Umsetzung massive Bauchschmerzen. Die Problematik ist ja nicht neu, da Google das so auch auf den persönlichen öffentlichen Empfehlungsseiten des Google Readers handhabt, gewinnt aber durch den Hype um Buzz nochmal neue Brisanz und Aktualität. Bei Kai kann ich von Glück sagen, dass er mit seinen Blogbeiträgen locker umgeht. Bei manch anderem wäre jetzt sicher schon die Abmahnung unterwegs. Ich bin gespannt, wann die ersten Geier auf diesen Zug aufspringen.