Die erste Bestellung mit Amazon Pantry

Amazon bietet seit kurzem einen neuen Lieferservice für Dinge des alltäglichen Bedarfs ein: Amazon Pantry. Für zusätzliche Versandkosten von 4,99 Euro je Bestellung können sich Prime Mitglieder eine Lieferung mit verschiedensten Dingen aus folgenden Bereichen zusammenstellen:

  • Lebensmittel & Getränke
  • Haushalt & Haustierbedarf
  • Drogerie & Beauty
  • Babybedarf
  • Bürobedarf & weitere Artikel

Interessant ist das vor allem für diejenigen, die den Weg zum Supermarkt vermeiden wollen oder sich in einem bestimmten Rhythmus die Vorratskammer befüllen möchten.

Eine Pantry Box hat die Abmessungen 71,12 x 45,72 x 33,02 Zentimeter und kann mit bis zu 20 Kilogramm oder 110 Liter Volumen befüllt werden. Während des Bestellvorgangs wird an jedem Artikel angezeigt, wieviel Volumen er in Anspruch nehmen wird und wieviel Platz noch in der Box ist.

Amazon_Pantry_Fuellvolumen

Ist eure Box voll, beginnt das System damit, die nächste zu füllen. Ihr müsst die Box nicht füllen, bei 4,99 Euro für den Versand und in Hinblick auf den Vorratsgedanken ist das aber sicher nicht die schlechteste Idee. Innerhalb von 2-3 Tagen sollte dann der Postbote bei euch klingeln. Seid nett zu ihm, er hat mitunter an den Pantry Boxen so richtig schwer zu schleppen.

Ich habe mal eine Box gefüllt und es geht richtig viel rein. Ich war erstaunt, was am Ende alles in die Box passt:

Eine ganz schön lange Liste, für die am Ende eben mal 126,08 Euro exklusive Versand auf dem Bon stehen. Amazon ist bei vielen Dingen des täglichen Bedarfs sicher nicht der günstigste Anbieter, aber der Service der Lieferung bis an die Haustür sollte einem das auch wert sein.

Ihr habt noch keine Prime-Mitgliedschaft? Kein Problem, einfach Amazon Prime 30 Tage kostenlos testen. Zur Zeit bekommt ihr den Versand ebenfalls gratis, wenn ihr an der Kasse den Gutscheincode AMZNPANTRY eingebt.

Nutzt ihr bereits Amazon Pantry oder einen anderen Lieferservice? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Einmal mit Datenschutz bitte!

Ich habe in der Vergangenheit gerne und häufig online Essen bei einem großen Franchise-Lieferdienst bestellt. Vor einiger Zeit lief hier dann ein Anruf eines Marktforschungsinstitutes auf, das meine persönlichen Daten von eben diesem Lieferdienst hatte.

Im Bestellformular findet sich lediglich ein Opt-In mit der Beschriftung „Hiermit stimme ich der werblichen Nutzung meiner Daten zu“ – ein weiterer Hinweis zur Verarbeitung der Kundendaten fehlt. Auf Nachfrage in der Zentrale des Unternehmens habe ich heute eine erstaunliche Antwort erhalten.

Natürlich würde man keine „Vorteilsangebote […] per adressierter Mailings“ erhalten, wenn man das Opt-In links liegen lässt, die persönlichen Daten von stichprobenartig ausgewählten Kunden werden in diesem Fall lediglich für eine jährliche Kundenzufriedenheitsumfrage genutzt.
Für diese Umfrage beauftragt der Lieferdienst das universitätsnahe Institut ABC. Dieses erhält lediglich den Namen des Kunden, seine Telefonnummer und in welcher Filiale er sein Essen bestellt.
Weiterhin würde das beauftragte Institut strenge Datenschutzregeln einhalten – zur Weitergabe der Datensätze an Drittunternehmen wie z.B. Callcenter besteht allerdings eine Regelung. Deshalb hat sich bei mir wohl auch der Callcenter XYZ gemeldet…

Es gab auch den Hinweis, dass Bondaten regelmäßig anonym ausgewertet würden, um den Erfolg der Angebote zu überprüfen. Ups, haben wir oben nicht schon was von Angeboten gelesen? Beißt sich eventuell ja ein wenig mit dem „anonym“.

Für die Zukunft gibt man mir den Tipp, bei jeder Bestellung die nachträgliche Löschung meiner Daten zu verlangen, damit diese nicht weitergegeben werden.

Toll, nachdem nun also meine Daten trotz nicht bestätigtem Opt-In durch die Hände mehrerer externer Dienstleister gegeben wurden und eine große Lieferkette es nicht hinbekommt Sperrmerkmale an den Kundendaten zu hinterlegen, soll ich also noch aktiv bei jeder Bestellung dem Datenschutz hinterherlaufen?

Danke, ich bin vollauf bedient… ^^

In Zukunft gibt es da ein paar Straßen weiter ein nettes, kleines Restaurant. Dort kann ich ohne weitere Speicherung meine Bestellung aufgeben und bei Bedarf mit einem kleinen Spaziergang meine Ware sogar selber abholen. Auf Onlineanbieter mit einer derart schlechten Datenschutz-Policy verzichte ich dann einfach mal :)

o2 und die Gutschriften

Ich habe im August 2009 eine Aktion von o2 wahrgenommen und einen o2 o-Vertrag abgeschlossen. Zugesagt wurde mir im Angebot eine Gutschrift der Anschlußgebühr sowie ein „Rechnungsguthaben“ in Höhe von 25 Euro spätestens mit der zweiten Rechnung.

Die zweite Rechnung ist gerade eingetroffen. Ich habe lediglich das „Internet Pack M“ gebucht und auf dieser Rechnung keine Gesprächsgebühren. Eine Gutschrift gab es auf der Rechnung ebenfalls nicht.

Auf meine Nachfrage bei der Hotline erklärte mir der Mitarbeiter, dass ich ja nur eine „Gesprächsgutschrift“ bekomme und das „Internet Pack M“ davon nicht erfasst würde. Das habe ich so zur Kenntnis genommen, aufgelegt und den Screenshot mit dem Kleingedruckten gesucht.

gutschrift-1

gutschrift-2
(Zur Vergrößerung des Kleingedruckten klicken)

Bewaffnet damit, hab ich die Hotline eben nochmal angerufen. Die Mitarbeiterin hat sich geduldig mein Problem nochmal angehört und mir versprochen, nach Zusendung des Screenshots die Sache mit ihrem Vorgesetzten zu besprechen. O-Ton war, dass man ja schauen muss, wie das genau formuliert war.
Ich gehe fest davon aus, dass mir die zugesagten 25 Euro „Rechnungsguthaben“ auf die komplette Rechnung gutgeschrieben werden. Der Sachverhalt ist einfach so offensichtlich, dass ich bereit bin, mich absolut querzustellen und die Sache notfalls auf dem rechtlichen (und für o2 sicher unangenehm öffentlichkeitswirksamen) Weg zu klären.

Update zum Beitrag über Domainlöschungen bei domainFACTORY

Ich hatte ja neulich bereits über meine Probleme mit dem von mir gewünschten sofortigen Close einiger Domains bei domainFACTORY berichtet. Nach den Kommentaren bei Twitter und in meinem Blog erhielt ich dann auch zwei Mails von DomainFACTORY.

In einer Mail hat man sich bei mir für die Verwicklungen entschuldigt, in der anderen den sofortigen Close für sechs Domains per 15.09.2009 bestätigt. Gleichzeitig erging der Hinweis, das sich der Vorgang aus abrechnungstechnischen Gründen um bis zu drei Tage verzögern kann.

Gerade eben (Fünf Tage später) habe ich überprüfen wollen, ob der bestätigte Auftrag ausgeführt wurde. Wollt ihr raten, weiviele Domains wirklich geclosed wurden? Ich verrate es euch:

domainFACTORY hat bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen einzigen der sechs bestätigten Close-Vorgänge vollständig ausgeführt. Die Domains sind nach wie vor bei der Denic auf mich registriert.

Wäre ich nicht selber betroffen, würde ich wahrscheinlich noch drüber lachen können… :(

Warum ich keinen sofortigen CLOSE bei domainFACTORY bekomme…

…bleibt mir ehrlich gesagt ein wenig schleierhaft.

Zum Sachverhalt:
Ich habe einige Domains bei domainFACTORY registriert, die ich nicht mehr benötige. Ich möchte diese Domains nicht zum Ende der regulären Laufzeit loswerden sondern sofort. Da mit der von DF angebotenen Online-Kündigung soweit ich weiß nur eine Kündigung zum Ende der regulären Laufzeit möglich ist, habe ich mich vorhin an den Support direkt gewendet.

Meine Wunsch wäre gewesen, die von mir aufgelisteten Domains (Unter Nennung von Kundn- sowie Auftragsnummer, etc.) sofort zu closen. Das scheint allerdings nicht so einfach zu sein.

Der Support antwortete mir, dass „aus rechtlichen Gründen und Vorgaben der Vergabestellen“ sofortige Löschungen nur z.B. bei Markenrechtsverletzungen möglich sind. Würde so eine bei mir vorliegen, hätte man gerne einen Beleg – zum Beispiel eine Abmahnung eines Anwaltes oder Schadensersatzforderungen.

Sowas liegt bei mir nicht vor, ich möchte die Domains einfach nur komplett loswerden. Das meinem Wunsch „Vergaberichtlinien“ entgegenstehen sollen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Bei Anbietern wie Hosteurope oder INWX ist eine Löschung von Domains vor Ende der regulären Laufzeit auch möglich und in den Domainrichtlinien der Denic kann ich nichts entsprechendes finden. In den AGB von domainFACTORY findet sich natürlich auch etwas zu Kündigungsfristen. Von daher gesehen ist DF wohl im Recht und kann tatsächlich darauf bestehen, das ich mich mit einer Löschung zum Ende der Laufzeit abfinde.

Trotzdem finde ich es einfach unflexibel, dass DF sich weigert, meinen Auftrag gegenüber der Denic auszuführen ohne das ein oben beschriebener Ausnahmefall vorliegt. Ich möchte ja nichtmal die bereits entrichteten Gebühren zurück. DF würde also bei einem sofortigen CLOSE auf mein Fax hin kein Schaden entstehen.

Auf jeden Fall viele liebe Grüße an die Damen und Herren von domainFACTORY – bisher ging es um die Löschung einiger Domains, nun werde ich meinen kompletten Account kündigen…